Aktuelles
Dübendorf ZH/Mesa – Die PHI Air Medical trainiert ihre Piloten künftig mit dem Virtuelle Realität (VR)-Flugsimulationssystem des Schweizer Entwicklers Loft Dynamics. Die Full-Motion-Plattform mit 360-Grad-3D Cockpit ermöglicht immersives Training, das die Komplexität von Luftrettungsmissionen widerspiegelt.
(CONNECT) Ein Full-Motion-VR-Flugsimulationssystem von Loft Dynamics aus Dübendorf bildet künftig Piloten der PHI Air Medical, einen der grössten Luftrettungsdienste der USA mit Sitz im Bundesstaat Arizona, für komplexe Missionen aus. Die Trainingsplattform des Schweizer Anbieters, die weltweit als einzige VR-Simulation von den Luftfahrtbehörden Federal Aviation Administration (FAA) und European Union Aviation Saftey Agency (EASA) für das Pilotentraining zugelassen ist, wird laut einer Mitteilung künftig als Airbus H125-Modell auf der PHI-Basis in Mesa genutzt.
Mit einem 360-Grad-3D-Cockpit und Funktionen wie Force Feedback (authentisches Gefühl von Widerstand) sowie Six Degrees of Freedom (Bewegungsfreiheit im Raum) bereitet die Simulation die Flugcrews auf Landungen bei Nullsicht, Rettungseinsätze in grosser Höhe, Nachtflüge und variable Patientenlasten vor. Im Simulator werde so die Komplexität und der Zeitdruck echter Rettungsmissionen reflektiert, teilt Loft Dynamics mit.
„Genau dafür ist VR gedacht: für Menschen, die komplexe, zeitempfindliche Missionen fliegen. PHI´s Einführung der VR-Technologie demonstriert, was möglich wird, wenn Training nicht länger von geographischen Gegebenheiten, Verfügbarkeiten oder Kosten abhängig ist. Dies ist nicht bloss ein Meilenstein für PHI - sondern ein Wendepunkt für die gesamte Luftrettungsbranche in Bezug auf die Ausbildung ihrer Piloten", wird Fabi Riesen, Gründer und CEO von Loft Dynamics, in der Mitteilung zitiert. ce/ja

PHI Air Medical trainiert ihre Piloten mit dem VR-Flugsimulator von Loft Dynamics. Bild: Loft Dynamics AG
Aktuelles
Zürich – An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ist die Albert Einstein School of Public Policy gegründet worden. Das moderne interdisziplinäre Zentrum soll Wissenschaft, Technologie und Politik besser miteinander verbinden und Entscheidungstragende in Politik und Verwaltung qualifizieren.
(CONNECT) Am 21. Oktober 2025 ist an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) die Albert Einstein School of Public Policy gegründet worden. Wie aus einem Bericht der Universität hervorgeht, soll das neu geschaffene interdisziplinäre Zentrum Wissenschaft, Technologie und Politik besser miteinander verbinden und Entscheidungstragende in Politik und Verwaltung qualifizieren.
„Wir wollen Politikerinnen und Politiker, aber auch Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung dabei unterstützen, faktenbasierte Entscheidungen fällen zu können, die auf aktuellem Wissen beruhen. Dafür wollen wir in einen aktiven Dialog treten und die Grundlagen zur Verfügung stellen“, wird Tobias Schmidt, ETH-Professor für Energie- und Technologiepolitik und Direktor der Albert Einstein School of Public Policy, in der Mitteilung zitiert.
In verschiedenen Formen sollen sich an der Einrichtung Mitarbeitende aus Politik und Verwaltung mit jenen aus Forschung und Lehre treffen, um gemeinsame gesellschaftliche Konzepte zu erarbeiten. Das neu gegründete Zentrum basiert auf der Arbeit des Institute of Science, Technology and Policy (ISTP). Zu den Themen, denen sich 70 Mitglieder aus 13 Departementen widmen, gehören Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Umwelt-, Energie- und Ernährungssysteme, Raumplanung und bebaute Umwelt, Öffentliche Gesundheit, Wirtschaft und Innovation sowie Frieden, Konflikt und Sicherheit. Direktor Tobias Schmidt wird von einem aus fünf Personen bestehenden Leitungsausschuss unterstützt. ce/ww

Tobias Schmidt leitet als Direktor die neu gegründete Albert Einstein School of Public Policy an der ETH in Zürich. Bild: Balz Murer/ETH Zürich
Aktuelles
Zürich – Das Elektrizitätswerk Zürich (ewz) will Bauherrschaften und Eignende von Immobilien bei der Senkung von Emissionen im Gebäudebereich unterstützen. Das stadteigene Unternehmen hat dafür einen Leitfaden erarbeitet. Das Whitepaper „Netto-Null für Immobilien“ stützt sich auf die SIA-Norm 390/1.
(CONNECT) Das Elektrizitätswerk Zürich will die Immobilienbranche auf dem Weg zur Netto-Null unterstützen. Das Unternehmen im Besitz der Stadt Zürich hat dazu einen entsprechenden Leitfaden überarbeitet und neu herausgebracht. „Netto-Null für Immobilien: eine Chance für zukunftsgerichtete Investitionen“ soll Bauherrschaften und Immobilienbesitzenden als Wissensgrundlage dienen.
Die Emissionen im Gebäudebereich zu senken, stelle teilweise eine Herausforderung dar, schreibt ewz in einer Mitteilung zum Leitfaden. In diesem werden umsetzbare Massnahmen vorgestellt, die sich sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht lohnen. Der Leitfaden stützt sich dabei auf die als Klimapfad bekannte SIA-Norm 390/1. Sie wurde Anfang Jahr als Hilfsmittel für Bauherrschaften und Planende definiert. Die Anforderungen des Klimapfads seien hoch „aber mit den heutigen baulichen Möglichkeiten erreichbar“, heisst es in der Mitteilung.
Interessierte können den Leitfaden online anfordern. Dazu stellt ewz einen Link zum entsprechenden Formular in der Mitteilung bereit. ce/hs

Das Elektrizitätswerk Zürich (ewz) will die Immobilienbranche auf dem Weg zur Netto Null unterstützen. Bild: ewz
Aktuelles
Stäfa ZH/Nürnberg – Sonova stellt am Internationalen Hörakustiker-Kongress (EUHA) in Nürnberg seine neue Produktlinie Infinio Ultra vor. Die Hörgeräte dieser Reihe sind mit einem von Sonova entwickelten Chip ausgestattet, der Sprachverstehen im Lärm erleichtert.
(CONNECT) Die Sonova Holding AG wird auf dem Internationalen Höraktustiker-Kongress vom 22. bis zum 24. Oktober in Nürnberg ihre neue Produktlinie Infinio Ultra präsentieren. Die durch Künstliche Intelligenz gestützten Hörgeräte bauen auf der im vergangenen Jahr lancierten Produktlinie Sphere Infinio auf, informiert die weltweit aktive Gruppe für Hörgeräte in einer Mitteilung. Wie Sphere Infinio sind die Geräte der Linie Infinio Ultra mit dem DEEPSONIC-Chip ausgestattet. Er wurde von Sonova entwickelt, um die Sprachverständlichkeit im Lärm zu erhöhen.
Für Infinio Ultra hat Sonova das Betriebssystem AutoSense OS aktualisiert und mit einer Vielzahl mehr Umgebungen trainiert. Die neuen Geräte lassen sich zudem über eine Ein-Schritt-Kopplung „mit praktisch jedem Bluetooth-Gerät“ verbinden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. Als weitere Innovation wird dort ein zusätzlicher Schutz gegen Ohrenschmalz durch eine abwischbare akustisch transparente Membran genannt.
„Unsere Hörgeräte reagieren nicht nur auf Geräusche, sie sind konzipiert und trainiert, um diese zu verstehen“, wird Anders Rosengren, Group Vice President Research & Development von Sonova, in der Mitteilung zitiert. „Das ist in der Branche einzigartig und macht eine so aussergewöhnliche Sprachverständlichkeit möglich.“ Die neuen Hörgeräte Infinio Ultra R und Infinio Ultra Sphere sind ab dem 22. Oktober bei von Sonova lizenzierten Hörakustikern erhältlich. ce/hs

Sonova präsentiert die neue KI-gestützte Hörgeräte-Produktlinie Infinio Ultra, die auf der im letzten Jahr lancierten Sphere Infinio (Bild) aufbaut. Bild: Sonova AG
Aktuelles
Zürich/Garching – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hat mit deutschen und österreichischen Partnern das Energy Launchpad lanciert. Zu ihnen gehören die Technischen Universitäten München und Wien und Energiefirmen. Die Plattform für Energieinnovation soll europäische Technologien und Jungfirmen fördern.
(CONNECT) Universitäten, Start-up-Ökosysteme und Energieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine europäische Plattform für Energieinnovation eingerichtet. Aus jedem Land ist beim Energy Launchpad eine Spitzenhochschule und ein Energieunternehmen vertreten, informiert das zur Plattform gehörende Gründerzentrum UnternehmerTUM aus Garching bei München in einer Mitteilung.
Die Schweiz wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Energie 360° aus Zürich repräsentiert. Aus Österreich sind die Technische Universität Wien und die VERBUND AG, aus Deutschland auch die Technische Universität München und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG.
Die als offenes Netzwerk angelegte Plattform hat das Ziel, europäische Technologien und Jungunternehmen zu fördern. Im nächsten Jahr sollen dabei Künstliche Intelligenz und Quantum Computing im Mittelpunkt stehen. „Mit dem Energy Launchpad schaffen wir Raum für Umsetzungsstärke in Europa“, wird Helmut Schönenberger, Gründer und CEO von UnternehmerTUM, in der Mitteilung zitiert. „Forschung, Industrie und Startups bringen hier Technologien schneller in die Anwendung – offen, grenzüberschreitend und mit klarem Fokus auf Wirkung.“ Das schaffe „Resilienz im Energiesystem und technologische Souveränität für Europa“, meint Schönenberger.
Der Startschuss für das Projekt ist am 24. Oktober bei einer Auftaktveranstaltung in Wien gefallen. Von hier aus soll das Energy Launchpad nun auf die Reise durch den DACH-Raum gehen. Nächste Station dabei ist am 11. November die Teilnahme an der Energy Week @ ETH in Zürich. ce/hs

Die Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung (v.l.n.r): Annina von Mentlen (ETH Zurich), Michael Strugl (CEO VERBUND), Lisa Kratochwill (VERBUND), Jens Schneider (TU Wien), Christian Schaffner (ETH Zürich), Ruth Happersberger (Energie 360° AG), Christian Hoffmann (TU Wien), Franz Zöchbauer (VERBUND Ventures GmbH), Lars Eiermann (TUM Venture Labs), Sylvia Stojilkovic (UnternehmerTUM), Robin Knapp (Enpulse/EnBW), Rene Hofmann (TU Wien) Josefine Gruber (VERBUND). Bild: zVg/Noah Neumair/UnternehmerTUM GmbH
Aktuelles
Zürich – Chipmind hat sich in einer Pre-Seed Finanzierungsrunde, die vom Schweizer Founderful-Fonds angeführt wurde, 2,5 Millionen Dollar gesichert. Die Finanzmittel dienen der Vergrösserung des Ingenieursteams und der Verbesserung der proprietären Künstliche Intelligenz (KI)-Agenten zur Chipentwicklung.
(CONNECT) Chipmind, das KI-Agenten zur beschleunigten Chipentwicklung baut, hat sich 2,5 Millionen Dollar in einer Pre-Seed Finanzierungsrunde gesichert. Das schreibt das Finanzmagazin „Forbes“ in einem Beitrag, der der Arbeit der Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gewidmet ist. Die Finanzmittel dienen zur Besetzung verschiedener offener Ingenieursstellen im Start-up und folglich einer beschleunigten Entwicklung der proprietären KI-Agenten. Ausserdem wird künftig noch enger mit europäischen Chipherstellern zusammengespannt.
Die proprietären KI-Agenten, die mit Open-Source EDA (Electric Design Automation) sowie kommerzieller EDA funktionieren, automatisieren das Testen von Mikrochips und übernehmen so routinemässige Arbeiten, die Chipingenieure derzeit manuell ausführen. Durch das Übernehmen dieser repetitiven Arbeiten, die rund 40 Prozent des Entwicklungszyklus ausmachen, soll die Entwicklungszeit für Chips von derzeit vier auf ein Jahr reduziert werden. „Wir brauchen dringend eine Beschleunigung des Entwicklungszyklus für Chips. Technologische Fortschritte werden heutzutage durch eine komplexe, zeitaufwändige, und teure Chipentwicklung gebremst", wird Harald Kröll, Mitgründer und CEO von Chipmind, zitiert.
Während laut des Artikels in der Branche die amerikanischen Firmen Cadence Design Systems und Synopsys dominieren, ist die Innovation in Europa weiterhin begrenzt. Um diese Marktlücke zu besetzen, arbeitet Chipmind momentan mit europäischen Partnern an Proof-of-Concept-Projekten, um die Markttauglichkeit der Technologie zu beweisen.
Die kommerzielle Produktion der KI-Agenten ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, benötigt allerdings noch weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit. ce/ja

Chipmind hat sich 2,5 Millionen Dollar in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde gesichert. Symbolbild: Pixabay/Pexels
Aktuelles
Zürich – Exnaton hat eine von 4impact capital und Elevator Ventures geleitete Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Unternehmen hat eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Plattform für Energieversorger entwickelt und möchte nun seine Expansion in Europa vorantreiben.
(CONNECT) Das Softwareunternehmen Exnaton, welches als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet wurde, hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde gemeinsam von 4impact capital und Elevator Ventures geleitet und weiterhin von bestehenden Investoren wie True Ventures und Übermorgen Ventures unterstützt. Exnaton hat eine auf Künstliche Intelligenz (KI) basierende, intelligente Plattform für Energieversorger entwickelt und plant laut einer Mitteilung, mit dem Kapital seine europäische Expansion zu beschleunigen und Kundenpartnerschaft zu vertiefen.
Das neue Kapital soll hauptsächlich in den Vertrieb, das Marketing sowie die Entwicklung KI-basierter Produktfunktionen investiert werden. „Mit dieser Finanzierung werden wir unsere Markteinführungsstrategie beschleunigen, unsere kundenorientierten Abläufe verbessern und unsere Software noch intelligenter machen – von der detaillierten personalisierten Abrechnung bis hin zum intelligenten Management dezentraler Flexibilitäten“, erklärt Anselma Wörner, Mitgründerin und COO von Exnaton.
Exnatons Plattform unterstützt Energieversorger bei der schnellen Entwicklung und Bereitstellung moderner Energieprodukte, wie dynamische Tarife oder dem intelligenten Laden von Elektrofahrzeugen. Die Plattform lässt sich nahtlos in bestehende Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systeme integrieren und benötigt keinerlei IT-Umrüstung. Mithilfe von KI automatisiert die Plattform komplexe Prozesse in den Bereichen Abrechnung, Energieverbrauch und Produktionsdatenanalyse. Dadurch können Betriebskosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden.
Exnaton konnte bereits über 50 Energieunternehmen aus ganz Europa als Kunden gewinnen. Darunter auch TotalEnergies, eprimo, Bayernwerk sowie Burgenland Energie. ce/nta

Das Exnaton-Team hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Bild: zVg/Exnaton AG
Aktuelles
Zürich – Das Swiss Power-to-X Collaborative Innovation Network (SPIN) hat die Sicherheitsstandards für Methanol überprüft und konsolidiert, um eine Erhöhung der Mengeschwelle in der Störfallverordnung auf 20 Tonnen zu ermöglichen. Die Standards definieren schweizweit die sichere Methanol-Herstellung, -Lagerung und -Verarbeitung.
(CONNECT) Das Swiss Power-to-X Collaborative Network hat laut einer Medienmitteilung gemeinsam mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) und dem Verband Powerloop die Schweizer Methanol-Sicherheitsstandards konsolidiert. So konnte die Mengenschwelle von Methanol in der Ausnahmeliste der Störfallverordnung per 1. Oktober 2025 von 2 Tonnen auf 20 Tonnen angehoben werden.
Die Anhebung der Mengenschwelle reduziert administrative Hürden für die Nutzung von erneuerbarem Methanol zur synthetischen Treib- und Brennstoffherstellung. Die konsolidierten Standards gewährleisten ein hohes Sicherheitsniveau für Mensch und Umwelt und reichen von Schulung, Schutzausrüstung, Lagerung, Brand- und Explosionsschutz bis zu Umwelt- und Notfallmanagement. Dabei gelten sie für Betriebe jeglicher Grösse.
„Die Branche hat hier Verantwortung übernommen und zeigt, dass freiwillige Eigenregulierung funktionieren kann. Die konsolidierten Standards schaffen Planungssicherheit für Unternehmen, die (grünes) Methanol als Energieträger der Zukunft einsetzen, und unterstützen die Entwicklung der Power-to-X-Technologien in der Schweiz“, wird Peter Metzinger in der Mitteilung zitiert, Co-Geschäftsführer von SPIN
Erneuerbares Methanol gilt als einer der wichtigsten Rohstoffe für die Produktion erneuerbarer synthetischer Treib- und Brennstoffe der Zukunft, ist allerdings bereits in kleinen Mengen toxisch und mit einem Flammpunkt von 10 Grad Celsius leicht entzündbar, heisst es von SPIN.
Das Swiss Power-to-X Collaborative Network ist das Netzwerk der Schweizer Power-to-X-Netzwerke. Ziel des Verbands ist es, die hundertprozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien in der Schweiz und weltweit zu beschleunigen und bis 2050 mindestens Netto-Null-Treibhausgasemissionen (insbesondere CO2) zu erreichen. ce/ja

Die Mengenschwelle von Methanol in der Ausnahmeliste der Störfallverordnung ist per 1. Oktober 2025 von 2 Tonnen auf 20 Tonnen angehoben worden. zVg/SPIN Swiss Power to-X Collaborative Innovation Network
Aktuelles
Zürich – Die Stiftung Technopark Zürich hat Marcel Gurrath zum neuen CEO des Technopark Zürich bestimmt. Der Immobilienexperte tritt in die Fussstapfen von Karin Looser, die den Technopark seit 2013 geführt hat.
(CONNECT) Der Technopark Zürich bekommt eine neue operative Führung: Marcel Gurrath übernimmt im Oktober das Amt des CEO von Karin Looser, informiert die Stiftung Technopark Zürich in einer Mitteilung. Der 42-jährige Immobilienexperte kehre nach mehrmonatiger Weltreise „in die Schweizer Innovationslandschaft zurück“, heisst es dort weiter. Davor war Gurrath zuletzt für die Livit AG aktiv.
Als Schwerpunkte des neuen CEO werden in der Mitteilung die strategische Weiterentwicklung des Technoparks sowie die Stärkung seiner Innovationskraft genannt. Darüber hinaus will sich Gurrath für die Steigerung von Auslastung und Effizienz sowie die Digitalisierung von Services und Prozessen engagieren. Der Technopark Zürich sei „ein einzigartiger Ort, an dem Ideen zur Realität werden“, wird der neue CEO in der Mitteilung zitiert. „Gemeinsam mit einem starken Team und einer engagierten Community möchte ich diesen Weg weitergehen und neue Impulse für diesen Standort als einzigartigen Innovationstreiber setzen.“
Karin Looser wolle sich nach über zwölf Jahren operativer Leitung des Technoparks „neuen persönlichen Zielen und einer beruflichen Neuorientierung“ widmen, heisst es in der Mitteilung. Sie wird den Technopark daher Ende Oktober verlassen. Als Meilensteine ihrer langjährigen Amtszeit werden in der Mitteilung umfassende Modernisierungen, die Integration von Stiftung, Immobilienbewirtschaftung und Veranstaltungsmanagement sowie die Eröffnung des AI Startup Center genannt. ce/hs

Marcel Gurrath wird neuer CEO des Technopark Zürich. Bild: zVg/Stiftung Technopark Zürich
Aktuelles
Zürich – Anevo hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit der Unterstützung mehrerer Investoren will das Zürcher Start-up seine Automatisierungsplattform für Immobilien weiter entwickeln.
(CONNECT) Die Anevo AG mit Sitz in Zürich hat eine Pre-Seed-Finanzierungrunde erfolgreich abgeschlossen. Laut einer Mitteilung waren an der Finanzierungsrunde Investoren wie die Innovationsstiftung der Schwyzer Kantonalbank, die Hohle Gasse AG sowie die Angel-Investoren Dominik Grolimund und Reto Lämmler beteiligt.
Die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat eine Automatisierungsplattform für Immobilien entwickelt. Mit der Plattform können Unternehmen administrative Prozesse wie Buchungen, Controlling und Berichterstattung automatisieren. Im finanziellen Controlling setzt Anevo zudem Künstliche Intelligenz ein, um den Nutzenden ihre Arbeit weiter zu erleichtern.
Durch die Mittel aus der Pre-Seed-Finanzierungsrunde ist Anevo einerseits in der Lage, die Automatisierungsplattform weiter zu entwickeln. Und andererseits soll sie noch mehr Kunden zugänglich gemacht werden. ce/ww

(v.l.n.r) Die CO Gründer Tiago Salzmann, Yvan Bosshard und Rafaél Monasterios haben mit ihrem Zürcher Start-up Anevo eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Bild. zVg/Anevo AG
Aktuelles
Zürich/Eschenbach SG – Das Hallenstadion Zürich wird ab Frühjahr 2026 nur noch vollkommen kompostierbares Einweggeschirr verwenden. Möglich wird dies durch eine Kooperation mit Bioloop aus Eschenbach. Die Hallenstadion AG rechnet mit einer Verringerung des zu verbrennenden Abfalls um 75 Prozent.
(CONNECT) Das Hallenstadion Zürich will künftig Erde aus Einweggeschirr produzieren lassen. Die multifunktionale Indoor-Location wird ab Frühjahr 2026 ausschliesslich vollständig kompostierbares Einweggeschirr einsetzen, informiert die Hallenstadion AG in einer Mitteilung. „Wir möchten nicht nur Abfall reduzieren, sondern einen geschlossenen Kreislauf schaffen“, wird Phillip Musshafen, CEO der Stadionbetreiberfirma dort zitiert. „Aus unserem Geschirr entsteht wieder Erde und damit ein sichtbarer Beitrag zur Nachhaltigkeit.“
Für das Projekt spannt das Hallenstadion Zürich mit der Bioloop AG aus Eschenbach zusammen. Die 2024 gegründete Firma stellt Einweggeschirr aus synthetischem Polyester her, der aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen wird. Die Bioloop-Becher aus solchem PLA verursachen mit 46,3 Gramm pro Stück deutlich weniger CO2 als die bisher im Hallenstadion Zürich eingesetzten Becher aus Polyethylenterephthalat (PET) mit einem Fussabdruck von 89,1 Gramm CO2. Sie sind aber auch nachhaltiger als Mehrwegbecher, die pro Stück 53,4 Gramm CO2 verursachen.
Für die Sammlung der gebrauchten Becher, Bestecke, Teller und Servietten werden im Hallenstadion entsprechende Behälter aufgestellt. In der nächstgelegenen aeroben Kompostieranlage verarbeiten Mikroorganismen das PLA-Geschirr dann innerhalb von drei bis sechs Monaten zu nährstoffreicher Erde. Das Hallenstadion erhält aus diesem Prozess jährlich rund 500 Fünf-Liter-Säcke Erde zurück. Wo es die Erde einsetzten wird, steht noch nicht fest. Vielleicht kann man sich eines Tages sogar einen Tannenbaum kaufen, der in Hallenstadion-Erde gewachsen ist“, meint Musshafen. ce/hs

Im Hallenstadion Zürich wird es ab Frühjahr 2026 ausschliesslich kompostierbares Einweggeschirr geben. Im Bild das Foyer des Stadions. Bild: zVg/Hallenstadion AG
Aktuelles
Zürich/Ecublens VD/Genf – Vier Wissenschaftlerinnen von Universität Zürich, Eidgenössische Technische Hochschulen Zürich und Lausanne sowie der Universität Genf erhalten den Preis Swiss L’Oréal – UNESCO For Women in Science. Damit werden ihre herausragenden Forschungsergebnisse gewürdigt.
(CONNECT) Für herausragende Forschungsergebnisse werden am 29. Oktober 2025 vier Wissenschaftlerinnen im ZKO Zürcher Kammerorchester in Zürich geehrt. Der Preis Swiss L’Oréal – UNESCO For Women in Science 2025 wird von L’Oréal Schweiz zusammen mit der Schweizerischen UNESCO-Kommission und der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) vergeben, heisst es in einer Mitteilung. Der Preis ist jeweils mit 25‘000 Franken Fördergeldern dotiert.
Die Preisträgerinnen sind die Biologin Jana Ordon von der Universität Zürich (UZH). Sie wird für ihre Forschung über das Zusammenspiel von Pflanzen und Mikroben, basierend auf genetischen, molekularen und biochemischen Ansätzen, geehrt. Die Erkenntnisse zu Pathogenresistenzen könnten zu einer widerstandsfähigeren Pflanzenproduktion beitragen.
Die Geodätin Annelies Voordendag von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) wird für ihr Kombinieren von fortschrittlichen geodätischen Methoden mit glaziologischer Feldforschung ausgezeichnet. Mit einem terrestrischen Langstrecken-Laserscanning-System können Gletscherbewegungen gemessen und Klimaeinflüsse registriert werden.
Giulia Santoni von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) wird für ihre neurowissenschaftlichen Forschungen und dem Erstellen von 3D-Gehirnmodellen ausgezeichnet. Mit ihren Erkenntnissen könnte das Verständnis des menschlichen Gehirns erweitert und personalisierte Therapien für neurologische Erkrankungen entwickelt werden.
Die Astronomin Mengyuan Xiao von der Universität Genf erforscht die Ursprünge ultrakompakter Galaxien im frühen Universum und liefert wichtige Einblicke in die Galaxienbildung.
„Der Start von ‚For Women in Science‘ in der Schweiz in diesem Jahr ist ein starkes Bekenntnis zu unserem unerschütterlichen Engagement für die Förderung weiblicher Führungskräfte“, wird Claire Dieudonné, Länderkoordinatorin & Marktdirektorin Konsumgüter bei L’Oréal Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Dieses Programm ist weit mehr als eine Preisverleihung; es ist unser aktiver Beitrag, die häufigen Herausforderungen zu überwinden, die Frauen in der Forschung zurückhalten.“ Gabriela Tejada, Vizepräsidentin der Schweizerischen UNESCO-Kommission, sieht in dem Programm ein Stärken der „Rahmenbedingungen, die Frauen gleichberechtigten Zugang und Chancen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ermöglichen“. ce/ww

(v.l.n.r.) Dr. Jana Ordon (Universität Zürich), Dr. Giulia Santoni (EPFL in Zusammenarbeit mit UNIGE), Dr. Annelies Voordendag (ETHZ), Dr. Mengyuan Xiao (UNIGE) sind die "For Women in Science" Preisträgerinnen 2025. Bild: L'ORÉAL Austria, Germany, Switzerland