Aktuelles
Erstmals steht die Kinder-Universität Zürich auch privaten Fördernden offen.
Mit nur 1 Franken am Tag oder einer Kurs-Patenschaft unterstützen Sie Lernfreude und Neugier – und investieren in motivierte junge Menschen.
Lernfreude entfalten – Zukunft gestalten.
An der Kinder-Universität Zürich entdecken jedes Jahr über 3'500 Kinder, wie spannend Wissenschaft sein kann. Und dass Lernen richtig viel Spass macht. Denn jedes Kind – ob später Studium oder Berufslehre und unabhängig von seiner Herkunft – soll erleben, wie bereichernd Neugier und Wissen sein können.
Diese Erfahrung macht Kinder motivierter, engagierter.
Unterstützen Sie dieses Engagement: Mit nur einem Franken pro Tag oder durch die Übernahme einer Kurs-Patenschaft leisten Sie einen direkten Beitrag und erhalten Sichtbarkeit als Partner*in einer zukunftsorientierten Bildungsinitiative.

Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) untersucht im Rahmen des Projekts STRESS die Auswirkungen von Stressbelastungen auf die Gesundheit. Die Forschenden haben Selbstregulation als zentralen Faktor für Stressresilienz erkannt. Zwei Ausgründungen wollen Werkzeuge für Selbstregulation zur Marktreife bringen.
(CONNECT) Ein interdisziplinäres Team an der UZH ist den biologischen, neurologischen und psychischen Mechanismen von Stress auf der Spur. Ziel des Projekts STRESS ist es dabei auch, zu erforschen, wie sich die Stressresilienz erhöhen lässt, erläutert die UZH in einer Mitteilung zum Projekt. „Chronischer Stress kann unseren ganzen Körper negativ beeinflussen – Gehirn, Immunsystem, Herz-Kreislauf, Blutbild, Knochenqualität und Mikrobiom“, wird Neurobiologin Isabelle Mansuy dort zitiert.
Mansuy und ihre Mitforschenden haben Selbstregulation als einen zentralen Faktor für einen positiven Umgang mit Stress erkannt. „Resiliente Menschen zeichnen sich durch kognitive und emotionale Flexibilität aus“, erklärt Neurowissenschaftler Christian Ruff. „Also durch das Vermögen, sich in Stressmomenten situativ optimal anzupassen und sich danach möglichst rasch wieder ins Lot zu bringen.“
Die Erkenntnisse der Forschenden aus dem Labor haben bereits Ansätze für praktisches Training zur Stärkung der Stressresilienz geliefert. Über die Veränderung der Pupillen lasse sich beispielsweise von aussen ablesen, „wie stark das Erregungssystem in unserem Hirn aktiviert ist“, erläutert Psychologin Birgit Klein. Das kann für ein Neufofeedback-Training genutzt werden. Das Projekt STRESS hat hier bereits zwei Ausgründungen hervorgebracht, die entsprechende Trainingswerkzeuge zur Marktreife bringen wollen. ce/hs

Über die Veränderung der Pupillen lässt sich ablesen, wie stark das Erregungssystem im Gehirn aktiviert ist. Symbolbild: Jade87/Pixabay
Aktuelles
London/Zürich – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) belegt in der Rangliste der Zeitschrift „Times Higher Education“ (THE) erneut den elften Rang. Die EPFL liegt auf Platz 35. Zu den bestplatzierten Schweizer Universitäten gehören auch jene in Bern, Basel, Lausanne, Genf und Lugano.
(CONNECT) Die ETH hat in den World University Rankings 2026 von „Times Higher Education“ zum vierten Mal in Folge Platz 11 inne. Das in London erscheinende Magazin zur Hochschulbildung attestiert der ETH in diesem Jahr bei 100 möglichen Punkten eine Gesamtpunktzahl von 93,1, ebensoviel wie 2023 und praktisch dasselbe Resultat wie im vergangenen Jahr (93,0 Punkte). Damit, so die ETH in einer Mitteilung, bleibt sie die bestplatzierte Hochschule ausserhalb des angelsächsischen Raums.
Angeführt wird die Rangliste wie 2025 von der Universität Oxford und dem Massachusetts Institut of Technology. Platz 3 teilen sich neu die Universitäten Princeton und Cambridge und verdrängen damit die Universität Harvard auf Platz 5.
In die Gesamtwertung fliessen die fünf Aspekte Lehre, Forschungsbedingungen, Forschungsqualität, Wissenstransfer in die Wirtschaft und Internationalität ein. Am besten schnitt die ETH mit Rang 10 bei den Forschungsbedingungen (97,2 Punkte) und mit Rang 14 bei der Lehre (88,5 Punkte) ab. Für ihre Forschungsqualität erhielt sie 94,5 Punkte, für ihre Internationalität 95,1 Punkte.
Beim Wissenstransfer in die Wirtschaft weisen die vier hinter der ETH (83,7 Punkte) platzierten Schweizer Universitäten, die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL, Platz 35) sowie die Universitäten Bern (Platz 108), Basel (Platz 120), Lausanne (Platz 125), Genf (166) und die Universität der italienischen Schweiz (Platz 251-300) deutlich höhere Punktzahlen von nahe 100 auf, Genf landet immer noch bei 85,7 Punkten. Die EPFL erzielte ihre besten Bewertungen ausser beim Wissenstransfer (99,9 Punkte) für ihre Forschungsqualität (87,5 Punkte) und ihre Internationalität (95,4 Punkte).
Weitere fünf Schweizer Universitäten werden in der THE-Rangliste 2026 geführt: die Universität St.Gallen (Platz 351-400), die Universität Freiburg (Platz 401-500), die Universität Neuenburg (Platz 601-800), die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Platz 1001-1200) und die HES-SO Fachhochschule Westschweiz (Platz 1201-1500). ce/mm

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich belegt in der THE-Rangliste erneut den elften Rang. Bild: Emanuel Ammon/ETH Zürich
Events
Die besten Teams von neun Schweizer Hochschulen präsentieren ihre spannendsten Forschungsbeiträge in kompakter und leicht verständlicher Form. Geben Sie Ihre Stimme für Ihren bevorzugten Beitrag ab. Damit bestimmen Sie den Schweizermeister, der mit dem «Livit Swiss Master Award» ausgezeichnet wird. Die Veranstaltung bietet zudem eine einzigartige Gelegenheit für Networking an der Schnittstelle von Hochschulen und Praxis.

Aktuelles
Das Programm Perspectives von Swisscontact ermöglicht qualifizierten jungen Berufsleuten mit Hochschulabschluss aus Tunesien, bis zu 18 Monate in Schweizer Unternehmen zu arbeiten. Unternehmen profitieren so unkompliziert von dringend benötigten Fachkräften, z.B in Bereichen IT, Technik, Hotelerie oder Architektur.
Der Mangel an qualifizierten Fachkräften stellt viele Schweizer Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Das Programm Perspectives, initiiert von Swisscontact in Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und dem Staatssekretariat für Migration (SEM), bietet eine innovative Lösung: Es ermöglicht jungen, gut ausgebildeten Berufsleuten aus Tunesien, für bis zu 18 Monate in der Schweiz Arbeitserfahrung zu sammeln – ohne kantonale Kontingente oder Stellenmeldepflicht.
Das Angebot richtet sich an Hochschulabsolvent:innen oder Personen mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung im Alter von 18 bis 35 Jahren. Die sogenannten L-Bewilligungen werden direkt vom SEM ausgestellt und gelten für sämtliche Branchen – von Ingenieurwesen über Architektur bis hin zu IT. Swisscontact unterstützt Schweizer Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Kandidat:innen und begleitet sie durch den gesamten Prozess: von der Rekrutierung über Visabeantragung bis hin zur Ankunft und Integration in der Schweiz.
Unternehmen, die z.B. Mühe haben, geeignete Fachkräfte zu finden, bietet Perspectives echten Mehrwert. Die jungen Talente bringen nicht nur aktuelles Know-how mit, sondern bereichern die Betriebe auch durch interkulturelle Kompetenzen und hohe Motivation.
Das Programm läuft aktuell bis 2026 mit der Option auf Verlängerung. Seit dem Start haben bereits rund 200 junge Tunesier:innen wertvolle Berufserfahrung in der Schweiz gesammelt – ein Gewinn für beide Seiten.

Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) hat 2024 mit 28’476 Studierenden einen neuen Rekord geschrieben. Die Zahl der Dozierenden stieg gegenüber 2023 um 471 auf 6262 an. Dabei wurde erstmals ein Frauenanteil von über 30 Prozent bei den Professuren erreicht.
(CONNECT) „Neue Ideen und zukunftsgerichtete Lösungen entstehen an der UZH aus der Vielfalt an Talenten und Perspektiven“, leitet die UZH eine Mitteilung zu ihrem Jahresbericht 2024 ein. Ihr zufolge ist die Zahl der Studierenden auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe im Berichtsjahr auf einen neuen Höchstwert von 28'476 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 518 Studierende mehr immatrikuliert. Als beliebteste Fächer werden in der Mitteilung Recht, Humanmedizin und Psychologie genannt.
Die Zahl der Dozierenden zog im Jahresvergleich um 471 auf 6262 Mitglieder des Lehrkörpers an. Sie teilen sich auf 742 Professuren, 773 Titularprofessuren, 1194 Privatdozierende und 3553 Lehrpersonen auf. Bei den Professuren sei dabei erstmals ein Frauenanteil von über 30 Prozent erreicht worden, schreibt die UZH.
Im Finanzteil weist die UZH für das Berichtsjahr einen konsolidierten Gesamtumsatz von knapp 1,7 Milliarden Franken und ein positives Jahresergebnis von 1,0 Millionen Franken aus. Die Drittmittelerträge haben mit 362 Millionen Franken fast den 2022 verbuchten Höchststand von 366 Millionen Franken erreicht. Der Kanton Zürich steuerte 763 Millionen Franken zum Universitätsbetrieb bei.
Der Jahresbericht wartet zudem mit einer ganzen Reihe von Geschichten aus Studium und Lehre, Forschung und der Campus-Gemeinschaft auf. Die Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, Silvia Steiner, und UZH-Rektor Michael Schaepman diskutieren in einem Interview unter anderem über interdisziplinäre Vielfalt und die Rolle der UZH in der Gesellschaft. Weitere Kapitel sind aktuellen Projekten und Entwicklungen bei Studium und Lehre sowie Forschung und Innovation an der Universität gewidmet. ce/hs

Studierende im Kollegiengebäude der Universität Zürich. Bild: Universität Zürich/Ursula Meisser
Events
Frauen leisten nach wie vor einen bedeutenden Beitrag im Bereich der Ingenieurwissenschaften, doch sie sind nach wie vor unterrepräsentiert. Diese Veranstaltung bietet eine ermutigende Plattform, um ihre Leistungen zu feiern und sich mit einem Redner aus der Branche auszutauschen, der seine Erfahrungen und Einsichten mit anderen teilt. Es ist eine Gelegenheit, Ideen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und Verbindungen zu pflegen. Lassen Sie uns gemeinsam die vielfältigen Perspektiven feiern, die die Ingenieurslandschaft bereichern.
Franka Schröder-Pernet nimmt Sie mit aus den Windkanälen der Formel 1 in die Hörsäle der Universitäten – und in ihre aktuelle Arbeit als Coach. Sie wird erzählen, was sie über Mut, das Navigieren in männerdominierten Bereichen und den Aufbau einer Karriere, die sich wirklich wie die eigene anfühlt, gelernt hat. Bringen Sie Ihre Fragen, Ihre Zweifel, Ihre Träume mit – dies soll ein Gespräch sein.
Anschliessend laden wir Sie ein, Ihre Gedanken und neu gewonnenen Erkenntnisse bei einem Aperitif riche zu diskutieren.
Diese Veranstaltung richtet sich nicht nur an Frauen, sondern alle, die sich für Technik und Vielfalt begeistern und gerne Kontakte knüpfen, sind herzlich eingeladen!

Aktuelles
Beim KI-Hype mittendrin statt nur dabei: Der Bevölkerungsanlass «Hello, AI!» des Zurich AI Festivals in Zürich bot am 2. Oktober Einblick in die Technologie – und Antworten auf die Frage, was sie bewirkt. Die Veranstaltung zeigte aber auch: Jeder kann selbst aktiv werden.
«Wenn wir möchten, dass Künstliche Intelligenz unseren eigenen Werten entspricht, müssen wir die Technologie aktiv mitgestalten», mit diesem Statement eröffnete Fabian Streiff, Chef des Amts für Wirtschaft des Kantons Zürich, den Bevölkerungsanlass «Hello, AI!» des Zurich AI Festivals. Und er motivierte auch das Publikum: «Die Schweiz lebt von der Innovationskraft – und dafür brauchen wir Menschen, die aktiv mitgestalten. Deshalb: Seien Sie mutig, seien Sie kreativ.»
Kreativ? Mutig? Die Gedanken des IT-Fachmanns Daniel (56) im Publikum drehten sich noch um grundlegendere Fragen, wie: Was passiert mit unseren Daten? Was macht KI mit unserer Gesellschaft? Und müsste IT an Schulen nicht eine grössere Rolle spielen?
KI ergänzt unsere Intelligenz
Genau auf solche Fragen gingen die Vorträge ein – und machten Mut zur Eigeninitiative. Denn, so Gründer des Swiss Healthcare Startups und Comedian Fabian Unteregger: «Wir können das Rad nicht zurückdrehen». So wie das Auto in einer Welt der Pferdekutschen eine Zäsur darstellte – so verändert KI nun unser Leben.
Diese Umwälzung schürt auch Ängste – denen Unteregger mit seinem Verständnis der Technologie entgegentrat. So erklärte er, die KI braucht eine enorme Rechenleistung, allein um die simple Aussage «Ich schlafe auf der Bank» zu verstehen. Menschen hingegen wissen direkt, dass eine Park- und keine Geldbank gemeint ist. Deshalb sei KI «Ergänzung und nicht Ersatz unserer Intelligenz», wie er meint.
Die Verantwortung liegt bei uns
Damit die KI sich in der menschlichen Sprache zurechtfindet, braucht sie eine «Karte» mit rund 13'000 Dimensionen – und doch beeinflusst sie uns. «KI prägt unsere Sprache – und damit auch unser Verhalten», betonte Nathalie Klauser, Gründerin des KI-Startups Intersections.
So hat eine Studie des Max-Planck-Institut gezeigt, dass seit dem Auftauchen von KI bestimmte Wörter (z.B.: delve, swift, comprehend – vertiefen, rasch, begreifen) deutlich öfter gebraucht werden – und das selbst von Menschen, die KI nicht aktiv nutzen. Angesichts dieser kulturellen Rückkopplung ist es für Klauser essenziell, dass KI so gebaut wird, dass sie uns nicht schadet – und dafür muss die Gesellschaft sorgen: «Am Ende sind immer wir Menschen verantwortlich.»
KI müsse technisch robust, rechtmässig und ethisch vertretbar sein. Dass das möglich ist, zeigen etwa Tools wie Goblin, eine KI, die neurodivergenten Menschen hilft, Aufgaben – wie den Frühjahrsputz – strukturiert anzugehen. Gleichzeitig gebe es aber auch ethisch Problematisches. So optimierte der Logistikdienstleister Planzer seine Routen mit KI. Das Ergebnis: Mitarbeitende hatten keine Zeit mehr auf die Toilette zu gehen.
Es gibt sie – die «gute» KI
Dass eine Künstliche Intelligenz, die rechtlichen und ethischen Werten gerecht wird, möglich ist, beweist Apertus. Die von Schweizer Universitäten entwickelte KI ist das erste System, das den europäischen «AI Act» erfüllt – und damit auch die Kriterien, die Klauser fordert: Kontrolle, Rechtschaffenheit, Transparenz und Partizipation.
«Mit Apertus tragen wir zur Forschungs- und Entwicklungsautonomie unseres Standortes bei», betont der Forscher Imanol Schlag. Denn anders als die Anwendungen grosser KI-Unternehmen sei Apertus nicht profitorientiert. Deshalb konnten sich die Forscher bei der Entwicklung auch an den Interessen der Gesellschaft orientieren.
Und so hat sogar ein Stück Schweizer Identität Platz in der KI: Apertus «spricht» auch ein wenig «Schwiizerdütsch». Trotzdem sei es ein Modell für die Welt: «Die genutzten Daten spiegeln die Vielfalt des Internets wider – rund 40 Prozent der Trainingsdaten sind nicht Englisch.»
Jugendliche gehen mit eigenen KI-Projekten voran
Dass KI nicht nur ein Tool für Forschungslabore oder Techgiganten ist – beweist die Schweizer Jugend: In der KI-Challenge widmeten sich Schülerinnen und Schüler der Entwicklung eigener KI-Anwendungen – und wurden dafür ausgezeichnet.
Mitul und Tanish entwickelten den «AI Personal Trainer» und gewannen damit die Kategorie «AI for Good». Die Software hilft bei Reha-Übungen – und macht Physiotherapie so für alle zugänglich.
Levin überzeugte in der Kategorie «Creative Coding» mit «Mentis», einer Software, die eigene Notizen sortiert und alte mit neuen Ideen verknüpft, um Gedanken klarer zu strukturieren. Levin hat viel gelernt: «Meine Sicht auf KI hat sich verändert: Ich bin positiv überrascht, aber – weil ich sie jetzt besser verstehe – auch ein wenig entzaubert.»
KI-Challenge 2025
Die Challenge wird vom ETH AI Center in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich, sowie den Kantonen Schwyz und Zug organisiert. Dieses Jahr waren knapp 100 Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren mit dabei. Zwischen Januar und August hatten sie – mit der Hilfe von Doktorierenden des ETH AI Centers – ihre Ideen in Code übersetzt.
Finalistinnen und Finalisten waren:
Ideen haben alle
Mit seinem Projekt überzeugte Levin auch Asel-Maria (48). Sie besuchte die Veranstaltung, weil sie die KI – die ihr unheimlich ist – besser verstehen wollte. Alle Ängste wurden ihr zwar nicht genommen, aber Programme wie Mentis findet sie besonders für Jugendliche hilfreich und wichtig.
Und auch im Publikum entstanden spontane Ideen: etwa eine Streithilfe, ein Matching-Tool für die grosse Liebe, ein Chemie-Assistent oder ein intelligentes Fotoalbum.
Die Botschaft der Veranstaltung war deutlich: KI betrifft uns – und wir alle können sie auch mitgestalten.

Gruppenfoto aller Finalistinnen, Finalisten und Jurymitglieder der KI Challenge 2025 am Zurich AI Festival – ein starkes Zeichen für den Innovationsgeist junger Talente in der Schweiz. Quelle: Bo Yann

Fabian Unteregger erklärt mit Humor und anschaulichen Beispielen, wie Sprachmodelle wie ChatGPT funktionieren. Quelle: Bo Yann

Comedian und Arzt Fabian Unteregger verbindet Humor und Wissenschaft, um das Publikum für die Möglichkeiten und Grenzen der Künstlichen Intelligenz zu begeistern. Quelle: Bo Yann

Nathalie Klauser spricht über die gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Quelle: Bo Yann

Nathalie Klauser, Gründerin des KI-Startups Intersections, im Gespräch mit Moderatorin Kathrin Hönegger über ethische Fragen und Verantwortung in der Künstlichen Intelligenz am Bevölkerungsanlass «Hello, AI!» des Zurich AI Festivals. Quelle: Bo Yann

Forscher Imanol Schlag erklärt am «Hello, AI!»-Anlass, warum die Schweiz mit Projekten wie Apertus eigene KI-Modelle entwickelt, um Autonomie, Transparenz und europäische Werte zu stärken. Quelle: Bo Yann

Juror Thomas Fuchs richtet das Wort an die Teilnehmenden der KI Challenge 2025. Quelle: Bo Yann

Mitul und Tanish gewinnen mit ihrem Projekt AIPT – AI Personal Trainer – die Kategorie «AI for Good» der KI Challenge 2025. Der Preis wurde im Rahmen des Zurich AI Festivals übergeben. Quelle: Bo Yann

Levin Niederer aus Zürich gewinnt mit seiner Anwendung «Mentis» in der Kategorie Creative Coding die KI Challenge 2025. Überreicht wurde der Preis von Juror Daniel Stüssi. Quelle: Bo Yann

Thibault aus Fribourg erhält für seine Abschlussarbeit «Trendvorhersage» den Spezialpreis der KI Challenge 2025. Die Preisübergabe erfolgte durch Juror Markus Müller. Quelle: Bo Yann

Das Publikum verfolgt gespannt die Präsentationen am Bevölkerungsanlass «Hello, AI!» des Zurich AI Festivals. Quelle: Bo Yann
Aktuelles
Zürich – Das ETH AI Center und Standortförderer Greater Zurich Area haben zu Beginn des Zurich AI Festivals ihren Bericht „Top 100 Women in AI + Data in Switzerland“ veröffentlicht. Er soll weibliche Rollenvorbilder sichtbar machen und plädiert für vielfältige Teams auch jenseits der Geschlechter.
(CONNECT) Der Report „Top 100 Women in AI + Data in Switzerland“ soll zeigen, dass Frauen in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) entscheidend sind für faire, vertrauenswürdige und innovative Systeme: „Je vielfältiger die Teams, desto weniger Voreingenommenheit, desto besser die Ergebnisse – und desto intelligenter die Künstliche Intelligenz“, heisst es in dem Bericht, der von Greater Zurich Area (GZA) und dem ETH AI Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zum Start des Zurich AI Festivals vorgelegt wurde.
Er präsentiert 100 Frauen, die in der Schweiz auf den Feldern von KI und Daten Führungsqualitäten und Projektverantwortung gezeigt sowie zur Weiterentwicklung der Technologie beigetragen haben – mit Fokus auf Industrie, Start-ups und Wissenschaft. Laut Melanie Gabriel, Co-Director und COO des ETH AI Centers, zeigt das Ergebnis: „Frauen prägen das gesamte KI-Ökosystem, von der Grundlagenforschung bis zur Unternehmensführung.“
Sie in diesem Bericht zu versammeln und zu präsentieren, schaffe Vorbilder, die besonders Nachwuchstalente inspirieren, sagt sie. Dabei gehe es nicht nur um Frauen, sondern um Diversität im Allgemeinen: Perspektiven, Hintergründe, Erfahrungen. „Wer Innovation ernst nimmt, muss Diversität sichtbar machen – nur dann entsteht die Kraft, mit neuen Lösungen neue Felder zu erschliessen.“
Dass Diversität nicht nur eine Frage der Fairness, sondern von Qualität und Wettbewerbsfähigkeit ist, darauf weist in dem Bericht auch Daniel Naeff, Head of Innovation & Entrepreneurship am ETH AI Center, hin: „Indem wir diese herausragenden Frauen sichtbar machen, heben wir wegweisende Führungskräfte in der Industrie, transformative Führungskräfte in der Regierung und Schöpferinnen sozialer Wirkung und Fürsprache durch NGOs sowie Unternehmerinnen hervor, die bahnbrechende Innovationen vorantreiben.“
Beim Zurich KI Festival werden vom 29. September bis 4. Oktober mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland erwartet, so die GZA in ihrer Ankündigung: „Mit dem ersten Zurich AI Festival erhalten Stadt und Kanton Zürich ein internationales Format, das sich mit Veranstaltungen wie der TechWeek in London, der Robotics Week in Boston, der VivaTech in Paris und der SusHi Tech Tokio messen kann.“ ce/mm

Der Bericht „Top 100 Women in AI + Data in Switzerland“ soll weibliche Rollenvorbilder in der Künstlichen Intelligenz sichtbar machen. Symbolbild: ETH Zürich
Aktuelles
Die Initiative "More Women in Tech" (koordiniert von der Standortförderung, Amt für Wirtschaft, Kanton Zürich) freut sich sehr, euch den "More Girls and Women in Tech, Science, Engineering." Stickerbogen vorzustellen, den sie mit TechFace unterstützt von Grafik2 realisiert haben.
Auf dem Bogen findest du über 10 coole Sticker, die nur darauf warten, dein Notebook oder andere Objekte zu verschönern und ein Statement zu setzen.
Unser Ziel: Mehr Mädchen und Frauen für MINT- und Tech-Berufe begeistern, um stärkere Teams, neue Perspektiven und eine Innovationskultur ohne Grenzen zu schaffen.
Bestellen kannst du den Stickerbogen mit Mail an standort@vd.zh.ch.
Für mehr als 20 Exemplare gerne eine kurze Beschreibung mitsenden, wo das Material zum Einsatz kommen wird.

Aktuelles
Zürich – Die Löhne in der ICT-Branche sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen. Das geht aus der Salärstudie 2025 von swissICT hervor. Besonders stark legen die Löhne von jungen Fachkräften und in Einstiegspositionen zu. Spitzenreiter sind junge Fackkräfte im Bereich Softwareentwicklung mit 6 Prozent.
(CONNECT) swissICT hat seine Salärstudie 2025 vorgestellt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sieht der in Zürich ansässige Fachverband der Informations- und Kommunikationstechnologie eine leichte Verbesserung der Lohnsituation der im IT-Bereich Beschäftigten. Strukturell lässt sich eine Verbesserung der Arbeitssituation im Bereich junger Fachkräfte sowie bei Junior- und Einstiegspositionen erkennen.
An der Befragung haben 231 Organisationen mit 39‘511 Nennungen teilgenommen. Es zeigte sich, dass die Basisjahressaläre gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gestiegen sind. Insbesondere bei den Fachkräften unter 30 Jahre stieg der Betrag um 2 Prozent. Das grösste Wachstum zeigten Junior Software Engineers mit einer Steigerung um 6 Prozent des Jahresgehalts. Scrum Masters im unteren Management folgen mit einem Lohnanstieg von 4,4 Prozent. Entgelte für Lernende wurden seitens der Ausbildungsbetriebe um 3 Prozent erhöht. Dies wird als ein Zeichen der Förderung des Fachnachwuchses gewertet.
Auch die Salärentwicklung bei den Seniors (S3) entsprach der Steigerung um 0,4 Prozent und liegt derzeit im Median bei 130‘060 Franken jährlich. Im ergänzenden Employment Conditions Report zeigte sich ein wachsender Trend zu einer flexiblen Arbeitswelt. 94 Prozent der Teilnehmenden gewähren einen oder mehrere Home-office-Tage wöchentlich.
„Bis zu einem gewissen Punkt ist der Lohn ein zentrales Thema. Danach treten zunehmend Faktoren in den Vordergrund, welche die konkreten Bedürfnisse der Mitarbeitenden adressieren“, wird Cornelia Ammon, Projektverantwortliche von swissICT, in der Mitteilung zitiert.
swissICT führt die ICT-Salärstudie seit 1981 jährlich durch. Die Studie wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt, so die Mitteilung. ce/ww

SwissICT zeigt in der Salärstudie 2025 einen leichten Lohnanstieg und bessere Arbeitsbedingungen, besonders für junge Fachkräfte und Einsteiger. Symbolbild: softcodex/Pixabay
Aktuelles
Zürich – Die House of Influence GmbH bietet die umfassende Betreuung von Influencer-Marketing-Kampagnen an. Nun erweitert die Marketing-Agentur ihr Angebot um eine Self-Service-Plattform. Interessierte Firmen bekommen hier eine auf die eigenen Anforderungen zugeschnittene Auswahl an Influencern.
(CONNECT) Die House of Influence GmbH hat die Plattform www.influencer-finden.ch lanciert. Interessierte Unternehmen können dort in einem Formular ihre Anforderungen beispielsweise hinsichtlich Zielgruppe, Branche oder Region definieren, informiert die Zürcher Influencer-Marketing-Agentur in einem Beitrag auf LinkedIn. Innerhalb von zwei Arbeitstagen wird ihnen dann eine von House of Influence kuratierte Liste passender Influencer zugestellt, die sie anschliessend selbstständig kontaktieren können.
Im Kerngeschäft bietet House of Influence Unternehmen strategische Kampagnen mit persönlicher Betreuung an. Dafür hat die Marketing-Agentur nach eigenen Angaben ein Netzwerk mit über 3000 Influencern aus der Schweiz aufgebaut. Ihre neue Plattform will House of Influence als „neue Alternative für die selbstständige Umsetzung“ verstanden wissen. ce/hs

Die House of Influence GmbH hat mit www.influencer-finden.ch eine Plattform lanciert, über die Unternehmen schnell passende Influencer aus der Schweiz finden und direkt kontaktieren können. Symbolbild: Plann/Pexels
Open Calls
Mehr Sichtbarkeit für digitale Innovationen: Mit dem Outreach-Call fördern wir Projekte, die zur stärkeren Sichtbarkeit von DIZH-Aktivitäten innerhalb und ausserhalb der Partnerhochschulen beitragen und die Vernetzung zwischen Forschung, Gesellschaft und Praxis fördern. Antragsberechtig: Angehörige der Universität Zürich, ZHAW, ZHdK und PHZH.

Aktuelles
Dietikon ZH – An der sfb – Höhere Fachschule für Technologie und Management haben 14 Studierende den ersten Lehrgang Maschinenbau mit Diplom abgeschlossen. Dazu veröffentlicht die sfb ein Interview mit einem Absolventen als ersten Teil einer Serie, die Einblicke in Weiterbildung und Praxis gibt.
(CONNECT) Die sfb - Höhere Fachschule für Technologie und Management veröffentlicht auf ihrer Internetseite ein Interview mit einem Absolventen des ersten Lehrgangs Maschinenbau. Diesen haben im Frühjahr 2025 in seiner ersten Ausführung 14 Studierende nach sechs Semestern erfolgreich abgeschlossen. Das Interview ist der Start einer Serie, die Erfahrungen aus den Weiterbildungen und der Praxis weitergeben soll.
„Der Lehrgang ist inhaltlich sehr modern gestaltet und die Lehrpersonen kommen aus der Praxis, was den Wissenstransfer besonders effektiv macht. Zudem konnte ich bei den Praktika viel lernen“, wird sfb-Absolvent Ramon Wirz zitiert. Als Mitarbeiter der Encom AG mit Sitz in Pfäffikon ZH ist er jetzt Diplom Maschinenbautechniker HF. Encom ist auf die Herstellung von Industriemaschinen spezialisiert. Die Erkenntnisse aus der Diplomarbeit würden bei einem Kunden eingesetzt, heisst es weiter.
„Die Encom AG profitiert von einer verbesserten Zusammenarbeit mit dem Kunden und der Kunde erhält ein fertiges Produkt, das markterweiternd ist“, erklärt Wirz. „Ich habe ein Modul entwickelt, das vor der bereits bestehenden Tabletten-Entstaubermaschine platziert wird, mit dem Vorteil, dass die Verbindung von der Tablettenpresse zur Entstaubermaschine flexibler ist.“
Die Weiterbildung zum Dipl. Maschinenbautechniker/-in HF umfasst laut sfb die Schwerpunkte Konstruktionsmethodik, Werkstofftechnik, Fertigungstechnik und Projektmanagement. Hinzu kommen Grundlagen in Betriebswirtschaft und die Weiterentwicklung von Sozialkompetenzen. Das neue Wissen und alle erlernten Inhalte würden in diversen Praktika hautnah in Arbeitsabläufen umgesetzt. So erlangten die Absolventinnen und Absolventen die Fähigkeiten, bei innovativen Projekten mitzuarbeiten, wird betont.
Mathematische Grundkenntnisse seien eine wichtige Voraussetzung für die Weiterbildung zum Diplom Maschinenbautechniker. Dazu gibt es auf der sfb-Seite einen online-Mathematik-Selbsttest. Für Interessierte werden Infoveranstaltungen und eine Weiterbildungsberatung angeboten.
Die nächsten Fortbildungstermine sind für den 14. August angesetzt. ce/gba

Die ersten Studierenden haben den Lehrgang Maschinenbau an der sfb abgeschlossen. Bild: zVg/ sfb
Aktuelles
Winterthur – Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) führt am Engineers‘ Day 2025 den Anlass „Technik stärken – Frauen fördern“ durch. Dabei geht es am 4. März um mehr Frauen in Ingenieursberufen und darum, was Männer für Geschlechterparität in der Technik tun können.
(CONNECT) Die ZHAW geht am Schweizer Engineers' Day 2025 der Frage nach, ob der Ingenieursberuf heute noch attraktiv genug ist, um genügend Nachwuchs für die Herausforderungen von morgen gewinnen zu können. Zudem geht es laut ihrer Einladung darum, was getan wird, um mehr und insbesondere auch weibliche Fachkräfte für den Ingenieursberuf zu begeistern und was männliche Kollegen tun können, um ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Technik zu fördern.
Der nationale Engineers Day am 4. März ist Teil des UNESCO-Welttags der Ingenieurwissenschaften für Nachhaltige Entwicklung. Er wurde 2019 auf Vorschlag des Weltverbands der Ingenieurorganisationen ausgerufen, um auf die tragende Rolle des Ingenieurwesens bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hinzuweisen.
Der Anlass der ZHAW findet an diesem 4. März von 18 bis 19 Uhr statt und steht unter dem Motto „Technik stärken – Frauen fördern“. Dr. Verena Witzig wird als Spezialistin für Diversity, Equality & Inclusion der Universität St.Gallen ein Inputreferat halten. An der daran anschliessenden Podiumsdiskussion nehmen Céline Brun vom Alias-Präsidium Sektion T der ZHAW, die Vorständin der Schweizer Vereinigung der Ingenieurinnen, Elizabeth Huerta Borraz, und Prof. Dr. Silvio Lorenzetti teil. Er ist an der ZHAW School of Engineering Leiter der Fachabteilung Angewandte Mathematik, Physik, Systeme und Operations.
Ausserdem nehmen auf dem Podium Sandra Reich, Leader People Development bei Angst+Pfister, der Branch Manager St.Gallen bei Siemens, Beat Schmid, und Dr. Joanna Weng, Dozentin und Diversity-Beauftragte der ZHAW School of Engineering, Platz. Bei einem anschliessenden Apéro haben die Gäste Gelegenheit, mit den Diskussionsteilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Um Anmeldung wird gebeten. ce/mm

Die ZHAW geht am Engineers' Day 2025 den Anlass „Technik stärken – Frauen fördern“ durch. Symbolbild: Pexels
Aktuelles
Zürich/Winterthur – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und Launch Control spannen zur Stärkung von Start-ups zusammen. Studierende und Mitarbeitende der HWZ sollen ab Frühjahr 2025 Zugang zu professionelle Start-up-Förderprogrammen haben. Unternehmensgründer erhalten Starthilfe für ihre Geschäftsidee.
(CONNECT) Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und das Start-up-Förderprogramm Launch Control haben laut einer Medienmitteilung eine Zusammenarbeit vereinbart. Die Kooperation stärkt nach den Worten von HWZ-Rektor Professor Dr. Brian Rüeger das „Bildungsangebot und unsere Position als Förderer unternehmerischer Kompetenz“.
Studierende und Mitarbeitende der HWZ könnten am Bring Your Idea to Life-Programm von Launch Control teilnehmen und ihre Geschäftsidee auf eine neue Stufe bringen, heisst es. Angehende Unternehmer erhalten beim Sprung ins Unternehmertum Unterstützung durch das Know-how und Netzwerk eines erfahrenen Inkubators - etwa bei der Optimierung des Businessplans oder wenn sie sich auf ein Gespräch mit potenziellen Investoren vorbereiten.
Gemeinsames Ziel sei es, die „Brücke zwischen Theorie und Praxis“ zu intensivieren. Die HWZ wolle mit dem Schritt zur „unternehmerischsten Hochschule“ in der Schweiz werden.
Die mittelfristige Planung der HWZ sieht vor, Interessierte auch ohne Geschäftsidee zum Launch Control-Programm zuzulassen. Für sie soll ein sogenanntes Matchmaking möglich sein. Angedacht sei auch eine Ausweitung des Programms um einen Design Thinking Workshop zur Ideenentwicklung.
„Unsere Programme bieten optimale Rahmenbedingungen, um kreative Ideen und unternehmerische Ambitionen zu realisieren. Dank der Unterstützung der HWZ wird dieses Umfeld noch leistungsfähiger und zugänglicher für junge Talente“, wird Raphael Tobler von Launch Control zitiert. ce/heg

Von links: Brian Rüeger, Rektor der HWZ, und Raphael Tobler von Launch Control. Bilder: HWZ und Launch Control
Aktuelles
Schlieren ZH/Renens VD – Venturelab und die Sword Group spannen bei der Förderung von Jungunternehmen im IT-Bereich zusammen. Der Start-up-Förderer und die Spezialistin für digitale Transformation haben die Sword Startup Challenge lanciert. Bewerbungen werden bis 1. März entgegengenommen.
(CONNECT) Venturelab und Sword Group wollen Jungunternehmen bei der Entwicklung innovativer Technologien unterstützen. Dazu haben der Schlieremer Start-up-Förderer und die global aktive Spezialistin für Technologietransformation die Sword Startup Challenge konzipiert. Interessierte Jungunternehmen können sich bis zum 1. März für die Teilnahme bewerben, informieren Venturelab und Sword Group in einer gemeinsamen Mitteilung. Besonderes Interesse haben die beiden Partner an Geschäftsideen in Bereichen wie Behördendigitalisierung, Informationsaustausch, Humanressourcen, Cybersicherheit, grünes IT-Management, Datenmanagement und Rechtsmanagement.
„Unser Ziel ist es, Startups die besten Möglichkeiten zu bieten, sich mit starken Partnern zu vernetzen und ihren Marktzugang zu beschleunigen“, wird Jordi Montserrat, Managing Partner bei Venturelab, in der Mitteilung zitiert. Olivier Perrotey, CEO von Sword Schweiz, wiederum ist überzeugt, „dass erfolgreiche Innovationen ein starkes technisches Fundament und umfassendes Fachwissen erfordern“. Die Gruppe will Jungunternehmen „den Zugang zu dieser Expertise“ verschaffen und ihnen helfen „marktfähige Lösungen zu entwickeln“.
Die Sword Startup Challenge soll jährlich durchgeführt werden. Dem siegreichen Jungunternehmen winkt ein Paket über Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen von Sword-Fachleuten im Wert von 50'000 Euro. ce/hs

Die Sword Startup Challenge sucht Jungunternehmen für die digitale Transformation. Symbolbild: Gerd Altmann/Pixabay

Aktuelles
Nach über zwei Jahren Entwicklungsarbeit, sind die Online-Services vom Start Up 360-Talents auf dem Markt.
Was ist 360-Talents?
360-Talents ist eine neue und innovative Full Service Recruiting Plattform, die Unternehmen für die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden Soft Skills Analytics und KI gestützte Eignungsdiagnostik anbietet.
Die entwickelten Services stellen einen Paradigmenwechsel im Bereich der Personalauswahl und -diagnostik dar. Soft Skills sind für den beruflichen Erfolg entscheidend – laut Harvard-Studien machen sie 85% des Berufserfolgs aus. Schweizer Unternehmen sind sich deren Bedeutung zwar bewusst und trotzdem werden sie in Rekrutierungsprozessen vernachlässigt, wie die NZZ berichtet. Stattdessen konzentrieren sich Unternehmen im Rekrutierungsprozess hauptsächlich auf formale Qualifikationen sowie Persönlichkeitsmerkmale, die jedoch nur begrenzt Aufschluss über die tatsächlichen Kompetenzen und das Potenzial von Bewerbenden geben.
Warum ist das relevant?
Das Problem der Unternehmen bei der Rekrutierung von neuem Personal ist eine zuverlässige Antwort auf die Frage: Welche kandidierenden Personen sind am geeignetsten, welche „matchen" am besten? Die Lösung der allermeisten Unternehmen ist, eine oder mehrere Mitarbeitende damit zu beauftragen, die Passung einer kandidierenden Person abzuschätzen. Das ist für die Unternehmen nicht nur sehr zeitaufwändig und darum teuer, sondern leider ausgesprochen fehleranfällig.
Diese Kennzahlen widerspiegeln die Leistung der heute eingesetzten Rekrutierungsprozessen:
- 33% aller Arbeitsverhältnisse werden innerhalb des ersten Jahres nach der Anstellung wieder beendet. Die Hälfte bereits während der Probezeit. Die Fluktuation liegt in den meisten Branchen und Regionen weit über dem empfohlen Wert (Quellen: BFS_Berufliche-Mobilität, IWD_Bericht)
- 54% der Beschäftigten sind mit der aktuellen Job Situation unzufrieden. Jeder fünfte Arbeitnehmende ist bereit für einen Wechsel. Dabei ist ein sinnhafter Job genauso wichtig wie Geld. (Quellen: PwC-Schweiz-Survey-2022, TA-Gallup-2024)
- 48% beträgt die Zunahme von Fehlzeiten aufgrund emotionaler Erschöpfung, Stress, Burnout. Weit über die Hälfte aller psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeiten werden durch Konflikte am Arbeitsplatz ausgelöst. (Quellen: DAK-Psychrepport_2023, Swica-Studie_2022)
- 70% der Unternehmen betrachten ihre kulturelle Transformation als nicht erfolgreich. Die Soft Skills von Führungspersonen und Mitarbeitenden, beeinflussen Unternehmenskultur massgebend. (Quellen: McKinsey_Transformations-Failure, Why-Culture-Matters)
Warum 360-Talents?
Wir wollen zu einer besseren Arbeitswelt beizutragen, in dem Soft Skills statt Persönlichkeitseigenschaften im Mittelpunkt stehen. Die im Alltag häufig verwendeten Merkmale einer Persönlichkeit haben die unangenehme Eigenart der unklaren Bedeutung und sind objektiv kaum messbar. Gerade in der Personalauswahl werden Einschätzungen von subjektiven Einflüssen und unbewussten Vorurteilen geleitet. Vermutlich kennen Sie dieses Problem aus Ihrer eigenen Erfahrung.
Heute werden verbreitet Anforderungen an Persönlichkeitseigenschaften in Stellenprofilen von Unternehmen verwendet, wie beispielsweise «Teamfähigkeit». Dagegen gibt es ernsthafte Einwände und wir sind angetreten, dies zu ändern. Mit 360-Talents werden Unternehmen in Zukunft nicht mehr in der Bedeutung unklare und schwer messbare Persönlichkeitseigenschaften in ihren Anforderungsprofilen verwenden, sondern Soft Skills. Bei Soft Skills handelt es sich nicht um Persönlichkeitseigenschaften, sondern um konkrete Handlungen in der Praxis. Persönlichkeitseigenschaften wie beispielsweise «Teamfähigkeit» wird ersetzt durch beobachtbares und nach wissenschaftlichen Kriterien definierte Anforderung "teamorientiertes Handeln". Weiter Informationen findest du um Anhang.
Eine wegweisenden Innovation
Um die systematische Erfassung von formalen Qualifikationen und Soft Skills in Rekrutierungsprozessen zu ermöglichen, hat 360-Talents, eine wegweisende Innovation entwickelt: Die Applikation ist das erste wissenschaftlich geprüfte System, das die Werte und Handlungen von Bewerbenden analysiert, daraus Soft Skills ableitet und durch ein automatisiertes Wertehandlungs-Matching mit den Anforderungen des Unternehmens abgleicht. Die Analyse ermöglicht es Unternehmen, Mitarbeitende auszuwählen, die dank ihren Soft Skills optimal zu den Unternehmenswerten passen – eine essenzielle Grundlage zur Bewältigung von zukünftigen Herausforderungen.
Mit diesem Ansatz revolutioniert 360-Talents den klassischen Rekrutierungsprozess: Das System analysiert die formalen Qualifikationen und die Soft Skills bereits vor dem ersten Gespräch. Dies verändert den Charakter von Vorstellungsgesprächen grundlegend: Statt die formalen Qualifikationen und die Soft Skills zu überprüfen, können sich die Gespräche auf die künftige Zusammenarbeit konzentrieren. So finden kandidierende Personen eine nachhaltige Arbeit, Unternehmen Mitarbeitende, die sich mit dem Unternehmen, ihren Aufgaben identifizieren und langfristig zum Erfolg beitragen.

Aktuelles
Zürich/Wallisellen ZH – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erweitert ihr CAS Future Banking & Digital Transformation um Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Dafür wird die Trendscouting-Plattform für Schweizer Retail-Banking, Trenda, des gleichnamigen Start-ups in die Lehre integriert.
Die HWZ arbeitet im zehnten Jahr ihres Certificate of Advanced Studies (CAS) Future Banking & Digital Transformation neu mit dem in Wallisellen ansässigen Start-up Trenda zusammen. Der „starke Partner“ Trenda betreibt laut einer Mitteilung der HWZ eine „hochmoderne“ Trendscouting-Plattform gleichen Namens für das Schweizer Retail Banking. Sie wird den Angaben zufolge bereits von über 50 Banken und Beratungsunternehmen genutzt.
Trenda unterstützt die gezielte Suche, Beobachtung und Verdichtung von strategisch relevanten Informationen auf allen Ebenen, vom Produktmanagement über die Strategie bis hin zur Geschäftsleitung und den Innovationsteams. Wie die HWZ ausführt, werde der Präsenzunterricht durch die Integration von Trenda in den Lehrplan inklusive eines Trenda-Accounts für alle Teilnehmenden „um eine einzigartige Dimension erweitert“.
Diese Kombination aus fundiertem Unterricht und moderner Technologie ermögliche es den Studierenden, stets auf dem neuesten Stand der Marktentwicklungen zu sein, effizient eigene Trendanalysen zu erstellen und in simulierten Szenarien datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Die Kooperation zwischen der HWZ und Trenda zeige gemäss der Mitteilung „eindrücklich, wie moderne, softwarebasierte Tools in die Lehre integriert werden können, um die Studierenden optimal auf die Herausforderungen der digitalen Transformation im Banking vorzubereiten“. ce/mm

Rino Borini ist Studiengangsleiter des CAS Future Banking & Digital Transformation HWZ. Bild: HWZ
Aktuelles
Schlieren ZH/Bern – Patrick Griss von Zühlke und der Stämpfli-Verlag Bern haben gemeinsam ein Buch für DeepTech-Unternehmen veröffentlicht. Das „DeepTech Playbook» soll Unternehmen bei den Herausforderungen beim Übergang von Wissenschaft zu Wirtschaft zur Hand gehen.
Patrick Griss, CEO Ventures und Partner beim in Schlieren ansässigen Innovationsdienstleister Zühlke, hat gemeinsam mit dem Berner Verlag Stämpfli ein Playbook für DeepTech-Unternehmen herausgegeben. Das „DeepTech Playbook" wendet sich an Unternehmen, vor allem Start-ups, die sich den Herausforderungen des Übergangs von Wissenschaft zu Wirtschaft stellen wollen, heisst es in einer Medienmitteilung. Es zeigt dabei einen klaren strategischen Fahrplan für jede Phase der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in ein marktfähiges Produkt. Schwerpunkte sind hypothesenbasierte Entscheidungsfindung, rechtzeitiges Risikoerkennen sowie eine entsprechende Lösungsfindung.
Das Drehbuch ist ferner mit einem Terminologiekapitel für eine nahtlose Kommunikation zwischen den Beteiligten versehen. Damit sollen die Zusammenarbeit von Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen verbessert und kostspielige Missverständnisse vermieden werden.
Autor Patrick Griss verfügt über eine langjährige Praxis in DeepTech-Bereichen. Der CEO Ventures & Partner von Zühlke hat innert 25 Jahren in über 40 DeepTech-Unternehmen an Projekten von der Erfindung bis zur Industrialisierung mitgewirkt. Aus seinen Erfahrungen hat er einen Werkzeugkatalog für künftige Unternehmen in diesen Bereichen entwickelt und im vorliegenden Drehbuch präsentiert. ce/ww

Patrick Griss stellt sein neues Buch „DeepTech Playbook" vor. Bild: zVg/Patrick Griss
Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) hat die Bauarbeiten für ihr Bildungs- und Forschungszentrum auf dem Zürcher Wässerwies-Areal aufgenommen. Das Forum UZH soll Raum für Lehre und Forschung der Zukunft schaffen. Der Bezug des Neubaus ist für Mitte 2030 vorgesehen.
Das Hochschulgebiet der UZH in Zürich wird erweitert: Auf dem Wässerwies-Areal sind die Bauarbeiten für das Bildungs- und Forschungszentrum Forum UZH gestartet. Es soll den Ansprüchen an moderne Lehr- und Lernformen gerecht werden. Wie es in einer Mitteilung der Hochschule heisst, schaffe das Forum UZH „dringend benötigten Raum für Lehre und Forschung in der Stadt Zürich“. Er werde dazu beitragen, ihre Stellung im wissenschaftlichen Wettbewerb zu behaupten.
„Das Forum UZH ist mehr als ein Gebäude“, wird François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb der UZH, zitiert. „Es verbindet Mensch und Raum, Wissenschaft und Gesellschaft, inspiriert das einzigartige Hochschulgebiet im Herzen von Zürich und steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Universität im Hinblick auf künftige Generationen.“
Seit dem 20. August 2024 wird die Baustelle eingezäunt und eingerichtet. Nach diversen Rückbauten starten noch im November 2024 die Aushubarbeiten und im November 2025 die Arbeiten am Rohbau. Mit dem Fassadenbau soll im Frühjahr 2028 begonnen werden. Der Bezug des Neubaus ist für Mitte 2030 vorgesehen.
Die Umgebung des Forum UZH mit öffentlich zugänglicher Cafeteria und Mensa, Bibliotheks- und Sportflächen sowie Gewerbeflächen für Drittmieter soll in das städtebauliche Ensemble des Hochschulgebiets eingebettet werden. Ein grosszügiger und mit Bäumen begrünter Stadtplatz werde dazu beitragen, den Hitzeinseleffekt im Sommer zu minimieren. Am 18. September informiert eine Online-Infoveranstaltung Anwohnerinnen und Anwohner über das Bauvorhaben. Den Link dazu veröffentlicht die UZH auf der ihren Baumassnahmen gewidmeten Internetseite. ce/mm

Die Bauarbeiten für das Forum UZH auf dem Wässerwies-Areal haben begonnen. Bild: Universität Zürich/Reto Cortesi
Aktuelles
Zürich – Die Initiative More Women in Tech von Kanton Zürich, ICT-Berufsbildung Schweiz, digitalswitzerland und taskforce4women zeigt, wie Frauen für ICT-Berufe begeistert werden können. Wie eine Neuromarketing-Studie von Zutt & Partner zeigt, müssen dafür einige Missverständnisse beseitigt werden.
Eine Initiative namens More Women in Tech will dazu beitragen, den Anteil von Frauen in ICT-Berufen zu erhöhen. Dazu haben sich die Ämter für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, ICT Berufsbildung Schweiz, digitalswitzerland und taskforce4women zusammengeschlossen. „Mit der Initiative soll die Gleichstellung gestärkt, Innovation durch mehr Diversität gefördert und der Fachkräftemangel in der ICT reduziert werden“, wird Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in einer Medienmitteilung zitiert.
Frauen sind in ICT-Berufen mit einem Anteil von rund 17 Prozent immer noch stark unterrepräsentiert. Und das, obwohl sich die entsprechenden Berufsbilder ziemlich genau mit dem decken, wie sich Frauen in der Berufswahlphase und potenzielle Quereinsteigerinnen ihren Wunschberuf vorstellen. Wie eine Studie des Neuromarketing-Unternehmens Zutt & Partner ausserdem aufzeigt, ist dies wiederum deckungsgleich damit, wie Frauen, die bereits in ICT-Berufen arbeiten, ihre Tätigkeiten beschreiben: als vielseitig, kreativ, flexibel. Trotzdem haben Frauen in der Berufswahlphase ein für sie deutlich weniger attraktives Bild des Berufsfelds: stärker technisch orientiert und wissensbasiert.
Dem will More Women in Tech auf Basis der Studienergebnisse mit konkreten Massnahmen entgegenwirken. Diese beziehen sich etwa auf die Verwendung „richtiger“ emotionaler Codes bei der Kommunikation, auf den Einsatz von Influencerinnen und gezielte Schnupperangebote. Eine Toolbox mit den gesammelten Erkenntnissen wird interessierten Akteuren zur Verfügung gestellt, in Workshops soll an der Umsetzung gearbeitet werden. ICT Berufsbildung startet auf Basis der Studienergebnisse am 23. Mai eine Kampagne. Sie soll mindestens bis 2026 laufen. ce/mm

Die Initiative Women in Tech von Kanton Zürich will mehr Frauen für ICT-Berufe gewinnen. Symbolbild: kaboompics/Pixabay
Aktuelles
Seit März 2024 erhalten Unternehmen auf der Website Zukunft Zürich www.zukunft.zuerich Informationen und Hilfestellungen rund um die Berufsbildung. So werden interessierte Betriebe durch Themen geführt, die von der Erstellung der Ausbildungsplanung über den Erwerb der Bildungsbewilligung bis zum Lehrabschluss und darüber hinaus reichen.
Die Bevölkerungsprognosen zeichnen ein Bild des Wachstums. Die Zahl der im Kanton Zürich lebenden Personen wird bis im Jahr 2030 laut Schätzungen des Statistischen Amts des Kantons Zürich um rund einen Fünftel zunehmen. Entsprechend stark wird auch die Zahl der Schulabsolventinnen und Schulabsolventen steigen. Der damit verbundene Anstieg an Jugendlichen, die eine Lehrstelle brauchen, stellt Wirtschaft, Politik und Bildung vor Herausforderungen.
Für ein ausreichendes Lehrstellenangebot sind Betriebe gefragt, die junge Leute ausbilden wollen. Dazu braucht es viel Engagement und die Bereitschaft, den Fachkräften von morgen eine Chance zu geben. Bereits heute ist man auf gutem Weg. Im Kanton Zürich machen 4 von 5 Jugendlichen eine Berufslehre. Und rund 14 000 Lehrbetriebe bieten Ausbildungsplätze an. Damit ist die Berufsbildung ein Grundpfeiler von Zürich, dem grössten Wirtschaftsstandort der Schweiz – dies soll auch in Zukunft so bleiben.
Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) engagiert sich dafür, dass die Ausbildungsbereitschaft der Lehrbetriebe weiterhin hoch bleibt und vor allem neue Lehrbetriebe dazu gewonnen werden können. Genau dort setzt das MBA mit dem Projekt «Zukunft Zürich» an.
Ziel von Zukunft Zürich ist, neue Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen und bestehende Betriebe zu unterstützen, damit sie die Lernenden zu einem erfolgreichen Lehrabschluss führen können.

Aktuelles
Im neuen Studienprogramm «DSI Minor Digital Skills» setzen sich Studierende aller Disziplinen mit Chancen und Risiken der digitalen Transformation auseinander. Mit interdisziplinären und teamorientierten Lernsettings bietet es einen reflektierten Zugang zu einer Thematik, die Bildungs- und Arbeitswelt vor massive Herausforderungen stellt.
Kübra Parmaksiz ist erleichtert: die Präsentation ihres Teams zum Thema «Artificial Digital Imaginations and the Human Body» ist gut gelaufen. Sie steht vor staunenden Gesichtern eines Publikums, das sich von Maturand:innen bis zum Professor für theoretische Physik erstreckt. Einen wissenschaftlichen Vortrag für eine so breite Zuhörerschaft verständlich zu machen, war noch eine der kleineren Hürde für Kübra und ihre Kolleg:innen.
Kübra hat mit ihrem Team an einem Lernangebot teilgenommen, das aktuell an der Universität Zürich (UZH) erprobt wird und ab Herbst 2024 fixer Bestandteil des Lehrangebots sein wird. Darin arbeiten Studierende problemorientiert und kooperativ an interdisziplinären Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der digitalen Transformation stehen. Unter der Anleitung von Prof. Dr. Janna Hastings befasste sich Kübra’s Team beispielsweise damit, wie anatomische Fehler in Bildern, die mit generativer künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt wurden, qualitativ und quantitativ ausgewertet werden können. Ergebnis des Teams war ein «Score», mit dessen Hilfe verschiedene Algorithmen objektiv verglichen werden können. Zusätzlich hat das Team einen Algorithmus getestet, der mit gezieltem Training die Ergebnisse der KI-Bildgenerierung verbessern soll. Beispielsweise um Fehler wie einen ungewünschten sechsten Finger oder ein fälschlicherweise schief angesetztes Bein zu verhindern.
Projekte wie dieses verbinden Elemente einer klassischen akademischen Abschlussarbeit mit problemorientierten Herangehensweisen, die sich in der beruflichen Praxis stellen. Dabei setzen die Studierenden digitale Fähigkeiten ein, die sie in anderen Kursen erwerben können — etwa maschinelles Lernen, Open Source Intelligence, oder Blockchain-Technologien. Das beschriebene Teamwork-Setting und die erwähnten Kurse sind Teile eines neuen Studienprogramms «DSI Minor Digital Skills», welches den Masterstudierenden der Universität Zürich in Ergänzung zu ihrem Major offensteht.
Das Studienprogramm «DSI Minor Digital Skills» ist Teil der Antwort der UZH zum Umgang mit der digitalen Transformation, die klassische Bildungsinstitutionen auf allen Ebenen vor Herausforderungen stellt. Zum einen wandeln sich die technischen Möglichkeiten so rasch, dass Curricula viel flexibler anpassbar sein müssen. Weiterhin sind nicht alle Disziplinen und nicht alle Studierenden an einer Volluniversität gleichermassen technikaffin. Und schliesslich gibt es für viele Lerninhalte Ressourcen im Internet, die aktuell und hochwertig sind. Unweigerlich gelangt man zu der Frage, was die Kernaufgabe einer Präsenzuniversität in diesem Umfeld ist, und mit welchen Lehrformaten man Inhalte vermitteln kann, die das Internet nicht ohnehin bereits abdeckt.
Mit Sicherheit gehören das Erlernen von Abstraktionsvermögen, Problemlösungskompetenz, Inter- und Transdisziplinarität und Teamfähigkeit dazu. Darüber hinaus wollen wir unsere Studierenden befähigen, Entwicklungen kritisch zu analysieren und den Blickwinkel zu wechseln: die Computerlinguistin soll ein Grundverständnis von ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von KI entwickeln, der Epidemiologe soll Algorithmen genügend gut verstehen, um deren Ergebnisse korrekt zu interpretieren. All das gelingt mit individuellen Lernpfaden, die Studierende sich entsprechend ihrer Vorbildung und Interessen zusammenstellen können. Das Studienprogramm «DSI Minor Digital Skills» ist also kein verkürztes Informatikstudium, sondern vermittelt den Studierenden umfassende Kompetenzen, welche sie in die Lage versetzt, zukünftige Veränderungen einzuordnen und positiv zu nutzen, anstatt von ihnen verunsichert oder überfordert zu sein. Die Studierenden gewinnen damit das Rüstzeug für ihre zukünftige Arbeits- und Lebensrealität.
Die Integration des Querschnitts-Angebots «DSI Minor Digital Skills» in einer disziplinär orientierten Hochschule war für uns eine Herausforderung. Glücklicherweise hat die UZH dafür zwei strukturelle Voraussetzungen: Einerseits ist die Digital Society Initiative (DSI) eine überfakultäre Lehr- und Forschungseinheit, deren interdisziplinäre Community mehrheitlich die «Digital Skills»-Kurse lehrt. Zum anderen wird das Angebot von der School for Transdisciplinary Studies (STS) organisatorisch begleitet, die genau für solche Zwecke gegründet wurde. Das alles ermöglicht, dass Kübra und ihre Kolleg:innen zu den ersten gehörten, die erfolgreich ihre Teamarbeit abschliessen konnten. Wir hoffen, dass ihnen viele Studierende folgen und sind dabei auch für Projekte mit externen Partnern offen.
Autor: Titus Neupert, Professor für theoretische Physik

Im neuen Studienprogramm DSI Minor Digital Skills lernen die Studiernden auch, zu programmieren – etwa in der Programmiersprache Python. (Bild: Unsplash / Chris Ried)
Aktuelles
Zürich – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) führt einen Studiengang für Führungskräfte in der Immobilienbranche ein. Er soll berufsbegleitend bezüglich datengestützter Wertschöpfung weiterbilden. Das soll dem Sektor helfen, den Rückstand bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) aufzuholen.
Der neue Studiengang MAS Digital Real Estate Management HWZ der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) soll bezüglich der Chancen weiterbilden, die Prozessoptimierungen dem Immobiliensektor bieten. Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot richtet sich an Führungs- und Fachverantwortliche im Immobilienmanagement.
Studienleiter Dr. Peter Staub weist in einer Medienmitteilung darauf hin, dass die Immobilienbranche bis heute bezüglich der Digitalisierung fast allen Branchen „teilweise deutlich“ hinterherhinke. Der ganze Sektor sei „gut beraten, jetzt neue Technologien zu adaptieren und den Rückstand bei der Digitalisierung und KI rasch aufzuholen“. Anders seien relevante Kosten- und Ergebnisoptimierungen und eine deutliche Strategie gegen den Fachkräftemangel „kaum mehr zu bewältigen“.
Künstliche Intelligenz sei der Schlüssel zur Modernisierung der Branche, wird Markus Streckeisen zitiert. Er ist Gesamtverantwortlicher der Immobilienprodukte an der HWZ und Studiengangsleiter des bestehenden MAS in Real Estate Management HWZ. „Datenmanagement, Plattformlösungen und Automatisierungsschritte reduzieren die laufenden Kosten und treiben Innovationen voran“, auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.
Der in drei Modulen buchbare Studiengang konzentriert sich auf die Schwerpunkte smarte Geschäftsmodelle, datengestützte Wertschöpfung und nachhaltiges Lifecycle Management. Vorgesehen sind Kooperationen mit Dozierenden von Hochschulen wie der Universität St.Gallen und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beginn ist im September 2024. ce/mm

Dr. Peter Staub, Studiengangsleiter des MAS Digital Real Estate Management HWZ. Bild: Ausschnitt aus Video/HWZ
Aktuelles
Jungunternehmerinnen können sich ab sofort für ein kostenloses einjähriges Scholarship bewerben Ladies Drive hat eine Vision: Frauen, die etwas bewegen wollen, zusammen zu bringen und zu vernetzen. Die Gründer Sandra-Stella (50) & Sebastian Triebl (45) arbeiten schon seit 2007, seit dem ersten Tag, mit dem, was heute der Hashtag #womensupportwomen verspricht.
Seit 10 Jahren bietet die in Lutzenberg (Appenzell-Ausserrhoden) domizilierte Community verschiedene Formate für Female Founder an - darunter auch das Female Innovation Forum. Da der Verlag mit seinen Business Clubs auch jede Menge erfolgreicher und einflussreicher Frauen vereint, entstand schon vor Jahren die Idee einer eigenen Academy. Dank der Sisterhood haben nun Firmen und Persönlichkeiten zusammen gefunden, die bereit waren, die Academy mit ihrem Know-How zu unterstützen. „Es war uns noch nie wichtig, einzig und allein unsere eigenen Taschen zu füllen. Wir wollten immer in die Community re-investieren, etwas zurück geben. Und daran hat sich auch im 18. Jahr seit der Gründung von Ladies Drive nichts geändert. Immer wieder haben wir Gespräche gesucht, Ideen gewälzt, bis ein Produkt entstand, welches wir hier und heute feierlich lancieren: die Ladies Drive Founder Academy“ so Ladies Drive CEO Sandra- Stella Triebl.
Einige der erfolgreichsten Schweizer Unternehmerinnen und Unternehmer, VCs und Investoren, Juristinnen und HR- sowie Innovations-Coaches aber auch erfolgreiche Startup-Gründerinnen teilen in der Ladies Drive Academy ihr Wissen. Wie etwa Gina Domanig, Roland Brack, Andrea Isler, Giada Ilardo, Léa Miggiano, Tatiana Duvanskaya oder Melanie Winiger. Zu unseren strategischen Partnerinnen gehört die Anwaltskanzlei Bratschi AG (mit Elisa Aliotta, Sandra De Vito (Managing Partnerin) und dem Bratschi-Founder Academy-Team), die Transformations- und Digitalisierungsexpertinnen von emediately AG - Andrea Luder und Pia Uthmann - sowie die Agentur PRfact AG und ihre Managing Partner Mira Zawrzykraj.
Die Coaches begleiten die Gründerinnen in verschiedenen Online- und Offline-Kursen während einem Jahr. Und das kostenlos. Ab sofort können sich alle Jungunternehmerinnen, die ihr Unternehmen vor weniger als 900 Tagen gegründet haben, bewerben. Unter allen Bewerberinnen wählen die strategischen Partner-Firmen (PRfact AG, Bratschi AG und emediately AG und Ladies Drive) dann die besten 30 aus, die ab 19. April 2024 in der Academy starten dürfen. Noch nie gab es eine Academy, die kostenlos mit so geballter Community-Power all ihr Wissen weitergibt und die sich einem Ziel verschworen hat: anderen zum Erfolg zu verhelfen.
Die Jungunternehmerinnen sollen mit unserem Support ihr Unternehmen möglichst schnell aber auch möglichst erfolgreich aufbauen können. Und mit ihrem nachhaltigen Erfolg auch den Schweizer Standort stärken. „Wir lancieren diese Academy unter anderem aber auch, weil wir überzeugt sind, dass die Welt Menschen braucht, die unsere Zukunft mit Herz und Verstand prägen“ erklärt Sebastian Triebl.

Aktuelles
Ganz im Zeichen der Planetary Health stehen die drei Summer Schools 2024, die ZHAW Entrepreneurship initiiert hat. Studierende entwickeln in interdisziplinären Teams Geschäfts- oder Produktideen für Unternehmen oder lancieren Startups in den Bereichen Gesundheit, Ernährung oder Kreislaufwirtschaft. Sie tragen dadurch aktiv bei zur Lösung aktueller Herausforderungen.
Welche Geschäfts- oder Produktideen können einen Beitrag zu einem nachhaltigeren und regenerativeren Lebensmittelsystem leisten? Diesen Fragen gehen beispielsweise Studierende in der Food Tech Summer School von ZHAW Entrepreneurship nach und tauchen dabei tief in die Welt der Proteine ein.
Der Proteinsektor steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die sich auf verschiedene Aspekte der Produktion, Nachhaltigkeit, Verbraucherverhalten und Technologieentwicklung auswirken. Die teilnehmenden Studierenden werden durch den Besuch verschiedener Akteure aus dem Lebensmittelsystem in die Lage versetzt, die wichtigsten Herausforderungen des Proteinsektors zu identifizieren. «Bei der Vernetzung mit wichtigen Industriepartnern der Proteinlieferkette wie Migros, Emmi oder Planted gewinnen die Studierenden wertvolle Einblicke in deren Strategien und ihr Tagesgeschäft», sagt Carmen Burri, welche die Food Tech Summer School organisiert. Aufbauend auf diesen Inspirationen entwickeln sie in interdisziplinären Teams Lösungen und präsentieren diese einer Expertenjury.
Für interessierte Studierende stehen drei Summer Schools zu den Themen Food Tech, Health Tech sowie Circular Tech zur Auswahl. Bei der Health Tech Summer School geht es um die Entwicklung neuartiger digitaler Gesundheits- und Medizingerätelösungen, während bei der Cirular Tech Summer School zirkuläre Geschäftsmodelle im Immobilien- und Bausektor im Fokus stehen. Die zwei- bis zweieinhalbwöchigen Programme der Summer Schools 2024 finden zwischen dem 8. bis 31. Juli statt und führen zu 6 ECTS-Punkten. Die Anmeldung ist bis am 1. März möglich.

Aktuelles
Winterthur – Mit Walz 4.0 soll in der Bodenseeregion ein innovatives Projekt für die Zukunft des Bauens realisiert werden. Leadpartner in der Schweiz ist das Institut Konstruktives Entwerfen der ZHAW. Das von 2025 bis 2028 laufende Projekt wird mit 5 Millionen Euro gefördert.
(CONNECT) Das am Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen angesiedelte Institut Konstruktives Entwerfen der in Winterthur ansässigen Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ist Schweizerischer Leadpartner des im April 2025 lancierten europäischen Interreg-Programms Walz 4.0. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen in dem Projekt rund um den Bodensee Potenziale aus klassischem Handwerk und Hochschullehre im Verbund mit der Digitalisierung synergetisch genutzt und weiterentwickelt werden.
Partner des Projektes sind neben dem Institut Konstruktives Entwerfen der ZHAW die ArchitekturWerkstatt der OST – Ostschweizer Fachhochschule sowie die Denkmalstiftung Thurgau. Weiterhin ist die Universität Liechtenstein an dem Projekt beteiligt. An dem Projekt arbeiten auch die OTH Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg sowie die FH Vorarlberg mit. Die Gesamtkoordination liegt bei der HTWG Hochschule Konstanz.
Mit Walz 4.0 sollen die Kompetenzen der Hochschulen praxisnah mit den Erfahrungen des örtlichen Handwerks kombiniert werden. Es sollen Antworten sowohl auf die Forderungen nach Nachhaltigkeit in den Baugewerben wie auch auf den steigenden Fachkräftemangel in der Branche gefunden werden. Gefördert werden soll mit diesem Programm, das an die handwerkliche Wanderbewegung angelehnt ist, auch die internationale Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen Handwerk und Hochschule der vier Länder Schweiz, Deutschland, Liechtenstein und Österreich. Dabei werden neben praktischen Arbeiten an Bau- und Sanierungsvorhaben auch neue Lernorte geschaffen, in denen nachhaltige Konstruktionsmethoden entwickelt und digitale Werkzeuge geschaffen werden.
„Angesichts der Klimakrise ist zirkuläres Bauen im Sinne von Bauen im Bestand und Wiederverwenden von Bauteilen wichtiger denn je. Gerade hier ist handwerkliches Wissen und Können, ergänzt um die breite Anwendung digitaler Werkzeuge, gefragt“, wird Andri Gerber von der ZHAW in der Mitteilung zitiert. „Die Walz 4.0 bringt Handwerk, Hochschule und neue Technologien zusammen und schafft somit die Voraussetzungen für eine nachhaltige Bauwirtschaft.“
Das Projekt im Rahmen des Interreg VI-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein läuft von 2025 bis 2028. Es wird mit einer Summe von etwa 5 Millionen Euro gefördert. Dabei werden Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein bereitgestellt. ce/ww

Die ZHAW in Winterthur beteiligt sich am europäischen Programm Walz 4.0, um gemeinsam mit dem Handwerk praxisnahe Lösungen für nachhaltiges Bauen und den Fachkräftemangel zu entwickeln. Bild: zVg/ZHAW
Aktuelles
Zürich/St.Gallen – Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und die Universität St.Gallen (HSG) wollen mit der Manufacturing Alliance die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie stärken. Dabei soll eine kleine Gruppe von Doktorierenden mit den Allianzpartnern aus der Industrie forschen.
(CONNECT) Die ETH und die HSG haben die Manufacturing Alliance ins Leben gerufen. Diese neue Allianz bietet Unternehmen Zugang zu einer Circle of Scholars genannten Gruppe von zunächst sechs hochqualifizierten Dokotrierenden. Gemäss einer Medienmitteilung der beiden Hochschulen sollen sie gemeinsam mit den Allianzpartnern zu Themen wie Operational Excellence, globale Produktionsnetzwerke, nachhaltigem Wirtschaften und Künstliche Intelligenz in der Produktion forschen.
Den Angaben zufolge zählen aktuell 13 Industriepartner zur Allianz: Roche, Novartis, Johnson & Johnson Innovative Medicine, Takeda, SHL Medical, Nestlé, Lindt & Sprüngli, Givaudan, Schneider Electric, Schindler, Endress+Hauser Flowtec, VAT Group und SFS Group. Sie finanzieren das Projekt ab Januar 2025 für eine Laufzeit von drei Jahren mit insgesamt 2,1 Millionen Franken. Weitere Unternehmen unterschiedlicher Grössen und Branchen sind den Angaben zufolge eingeladen, sich an der Allianz zu beteiligen.
„Mit der Manufacturing Alliance schaffen wir eine Plattform, die nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis überführt, sondern auch Industriepartner aktiv in die Forschung einbindet“, wird Prof. Dr. Thomas Friedli vom HSG-Institut für Technologiemanagement zitiert. Ziel sei es, ein Netzwerk zu etablieren, das den Industriestandort Schweiz langfristig stärkt und innovative Lösungen für Produkte mit dem Qualitätsmerkmal „Made in Switzerland“ entwickelt. Laut Prof. Dr. Torbjörn Netland von der ETH Zürich ist das besondere an der Allianz, „dass Doktorierende ab Tag eins an realen Problemen aus der Praxis arbeiten – das hilft der Industrie und fördert den Nachwuchs“. ce/mm

Teilnehmende des gemeinsamen Kick-Offs der ETH-HSG Manufacturing Alliance. Bild: Hannes Thalmann/zVg/HSG
Aktuelles
Erfolgreiche Zukunftsgestaltung braucht Dialog und Kollaboration. Am «Fokus Standort» diskutierten Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung praxisorientierte Lösungen, um den Wirtschaftsstandort Zürich gezielt weiterzuentwickeln.
Um für künftige Herausforderungen gerüstet zu sein, will die Volkswirtschaftsdirektion die Attraktivität des Standorts Zürich weiter stärken. Vor einem Jahr wurde mit dem ersten «Tag des Standorts» eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe rund um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Zürich lanciert. Am gestrigen «Fokus Standort» diskutierten rund 150 Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erneut über zukünftige Trends, welche die Volkswirtschaft und die Standortqualität des Kantons Zürich mittel- und langfristig massgeblich beeinflussen.
Basis der Diskussionsthemen waren unter anderem die Ergebnisse der «Trendanalyse Standort Kanton Zürich», welche das Forschungs- und Beratungsunternehmen Infras im Auftrag der Volkswirtschaftsdirektion auf der Grundlage einer Expertenbefragung erstellt hat. Ausgewählte Trends wurden – Stand August 2024 – als besonders relevant für den Kanton Zürich eingestuft: die fortschreitende Digitalisierung, vor allem mit KI-Anwendungen; das anhaltende Bevölkerungswachstum sowie die Alterung, welche auch den Arbeitsmarkt betrifft; die zunehmende Regulierungsdichte und damit verbunden ein steigender administrativer Aufwand; sowie das unsichere Verhältnis der Schweiz zur EU. Zu jedem Trend nahmen die befragten Expertinnen und Experten in der Studie eine Einschätzung der Bedeutung vor und skizzierten Folgen sowie Handlungsoptionen.
Starke Impulse für nachhaltige Standortentwicklung
Der «Fokus Standort» nutzte diese Auslegeordnung, um in vier Workshops die Themen Fachkräfte, Technologie, Regulierung und Mobilität vertieft zu beleuchten. Eine der Fragestellungen war etwa, mit welchen Prozessen die Unternehmen trotz steigender Regulierungsdichte und zunehmendem administrativen Aufwand entlastet und die Wettbewerbsfähigkeit gefördert werden kann. Diskutiert wurde, wie der Einsatz von KI im Arbeits- und Studienalltag verbessert werden kann und wie digitale Kompetenzen in Schule und Ausbildung gezielt gefördert werden können. Thema war zudem, was Unternehmen zur Befähigung ihrer Mitarbeitenden tun und wie KMU diesbezüglich mit Grossunternehmen mithalten können. Eine weitere Fragestellung war, wie Organisationen und Unternehmen die täglich zurückgelegten Wegdistanzen reduzieren oder die Umstellung auf eine nachhaltige Mobilität umsetzen können.
In den Workshops wurden mögliche Lösungsansätze entwickelt und Massnahmen formuliert und konkretisiert. Die Erkenntnisse werden nun in Arbeitsgruppen weiterverarbeitet.
Regierungsrätin Carmen Walker Späh leitete dann mit ihrem Referat den letzten Teil ein: Die Diskussion zur demografischen Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Arbeitskräftemangel. Die Problematik: Immer mehr Menschen gehen in Pension, aber immer weniger Junge rücken nach. Die Zuwanderung allein kann dieses Ungleichgewicht nicht beheben. Walker Späh eröffnete deshalb den Dialog über die Lösungsansätze: «Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss dazu führen, dass mehr Menschen in höheren Pensen arbeiten», sagte sie. Zudem müsse die Produktivität über Innovation und technologischen Fortschritt erhöht werden. Schliesslich, so Walker Späh, «werden wir nicht darum herumkommen, länger zu arbeiten. Das will niemand hören. Aber es ist ein Fakt.»
Eine abschliessende Paneldiskussion mit Milan Prenosil, Verwaltungsratspräsident Confiserie Sprüngli AG, Veronica Weisser, Head UBS Vorsorge Innovation Hub, Amalia Zurkirchen, Geschäftsführerin Kaufmännischer Verband Zürich, und Manuel Buchmann, Projektmanager «Demografik» und Autor, griff den Appell der Regierungsrätin auf und widmete sich der Problematik Arbeitskräftemangel durch die demografische Entwicklung. Die Arbeitsmarktschere wird sich in den nächsten Jahren weiter öffnen und die Zürcher Wirtschaft vor Herausforderungen stellen. Die Panelteilnehmenden diskutierten die Lösungswege, die Regierungsrätin Walker Späh vorschlug, und erörterten weitere mögliche Massnahmen, um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken und künftiges Wirtschaftswachstum zu sichern.
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Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh will mit der Veranstaltung «Fokus Standort» Impulse für eine nachhaltige Standortentwicklung setzen. Quelle: Tim Love Weber

In der Paneldiskussion sprachen Manuel Buchmann, Projektmanager «Demografik», Milan Prenosil, Verwaltungsratspräsiden Confiserie Sprüngli AG, Amalia Zurkirchen, Geschäftsführerin Kaufmännischer Verband Zürich, und Veronica Weisser, Head UBS Vorsorge Innovation Hub, gemeinsam mit Moderator Michael Schönenberger über den Arbeitskräftemangel. Quelle: Tim Love Weber

.Insgesamt vier Workshops wurden am «Fokus Standort» durchgeführt. Quelle: Tim Love Weber

Lösungen gemeinsam entwickeln: Angeregte Diskussion in einem Workshop am «Fokus Standort». Quelle: Tim Love Weber

Jonas Schudel vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt leitete einen der Workshops. Quelle: Tim Love Weber

Fabian Streiff, Leiter Amt für Wirtschaft, stellte die Ergebnisse der Trendanalyse Standort Kanton Zürich vor. Quelle: Tim Love Weber

Die Zuwanderung allein könne den Arbeitskräftemangel nicht beheben. Es brauche weitere Lösungsansätze, sagte Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Quelle: Tim Love Weber
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Aktuelles
Vier Teams erreichten das Finale des Schweizer KI-Wettbewerbs 2024 und beeindruckten mit kreativen Lösungen, die zeigen, wie vielseitig KI im Alltag eingesetzt werden kann. Die Gewinner in den Kategorien „Creative Coding“ und „AI for Good“ überzeugten die Jury mit praxisnahen Ansätzen.
Der Schweizer KI-Wettbewerb 2024 bot jungen Talenten die Bühne, ihre innovativen Ideen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu präsentieren. Nach vier Monaten intensiver Arbeit und Unterstützung durch das ETH AI Center standen vier Teams im Finale:
In der Kategorie „Creative Coding“ überzeugte das Team Thrill Route Optimizer, während der Ingredient Scanner in der Kategorie „AI for Good“ die Jury für sich gewann. Die Preisverleihung fand im Rahmen des AI+X Summits an der ETH Zürich statt. Catrin Hinkel, CEO von Microsoft Schweiz, hob in ihrer Rede die wichtige Rolle der Schweiz bei der verantwortungsvollen Entwicklung von KI hervor und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Autorin: Dilara Sophie Körtel
Aktuelles
Zürich – Nils Kümin hat den UBS-Nachhaltigkeitspreis für Bachelorarbeiten der Hochschule für Wirtschaft Zürich erhalten. Der Student zeigt in seiner Arbeit Schlüsselfaktoren digitaler Barrierefreiheit auf und gibt Unternehmen Empfehlungen für deren Umsetzung auf.
Nils Kümin hat den UBS-Nachhaltigkeitspreis 2024 der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erhalten, informiert die HWZ in einer Mitteilung. Mit dem Preis zeichnen Grossbank und Hochschule jährlich herausragende Bachelorarbeiten an der HWZ aus. Kümins Bachelorarbeit war der Frage nach Bedarf und Umsetzung barrierefreier digitaler Produkte und Dienstleistungen in Schweizer Unternehmen gewidmet.
Dabei habe sich der Preisträger in seiner Bachelorarbeit insbesondere mit der EU-Richtlinie 2019/882 für Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen auseinandergesetzt. Sie ist ab 2025 auch für in der EU aktive Schweizer Unternehmen ab einer gewissen Grösse verbindlich. „Damit adressiert die Arbeit eine hochaktuelle Problematik, deren Bedeutung über unsere Landesgrenzen hinausgeht“, schreibt die HWZ.
Kümin ist die Fragestellung über Interviews mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Unternehmensvertretenden angegangen. Hier wurde eine bestehende Lücke zwischen dem Bedürfnis nach digitaler Inklusion und deren Umsetzung seitens der Unternehmer sichtbar. Im zweiten Teil seiner Arbeit gibt Kümin Unternehmen Handlungsempfehlungen sowohl für die Ermittlung des konkreten Bedarfs als auch bei der Erfüllung der rechtlichen Anforderungen. ce/hs

Mirjam Frei, Head of Sustainability im Corporate Banking bei UBS, übergibt den Nachhaltigkeitspreis an den Preisträger Nils Kümin. Bild: zVg/HWZ
Studien
Grossraum Zürich: Antrieb der KI-Revolution
Die Schweiz entwickelt sich zu einem leistungsstarken KI-Zentrum, das auf seiner Exzellenz in der Präzisionsmechanik und den fortschrittlichen Industrien beruht. Mit ihren Weltklasse-Universitäten und der führenden Position in globalen Innovationsrankings ist die Schweiz, und insbesondere die Greater Zurich Area, ein Vorreiter in Sachen künstliche Intelligenz.
Exzellenz in Innovation & Forschung
Die Schweiz ist seit über einem Jahrzehnt der globale Innovationsführer. Die Greater Zurich Area mit ihren Spitzenuniversitäten und KI-Forschungsinstituten ist ein führendes Zentrum für KI-Forschung und -Entwicklung in einer Vielzahl von Bereichen und Anwendungsfällen.
Blühendes KI-Ökosystem
Die Greater Zurich Area verfügt über eine pulsierende Technologielandschaft mit erstklassiger Infrastruktur und außergewöhnlichen Talenten, was Tech-Giganten wie Google, Meta, Microsoft, IBM, NVIDIA und Apple dazu veranlasst hat, in der Region KI-Labore einzurichten.
Startrampe zum Erfolg
Das kollaborative Umfeld im Großraum Zürich ermöglicht dynamische Partnerschaften und ein hohes Maß an innovativen Leistungen. Das robuste Netzwerk von Peer-Unternehmen und die KI-freundliche Regulierung bieten die perfekten Voraussetzungen, um KI-Initiativen voranzutreiben.

Aktuelles
Zürich – Das im Gesundheitswesen tätige Start-up PIPRA lanciert einen Delirium Hub. Ziel der digitalen Plattform ist die Schulung medizinischen Personals in der Prävention und Behandlung eines postoperativen Delirs. Das Angebot steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.
Das 2019 gegründete Zürcher Start-up PIPRA hat eine digitale Plattform zur Prävention und Behandlung des postoperativen Delirs lanciert. Kern des Delirium Hubs ist ein wissenschaftlich fundiertes E-Learning-Angebot, das sich an medizinisches Fachpersonal richtet, heisst es in einer Mitteilung. Das Programm ist sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache erhältlich. Neben Lernkursen enthält das Programm auch Online-Instrumente zur Delir-Prävention sowie Chat-Programme zum Austausch mit anderen Fachkräften.
Das postoperative Delir ist eine Bewusstseinsstörung mit Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsdefiziten sowie weiteren kognitiven Einschränkungen, die wenige Stunden oder auch Tage nach einer Operation eintreten können. Prävention und rechtzeitiges Eingreifen können das Entstehen lebensbedrohlicher Situationen vermeiden.
„Wir wollen das Wissen zum Delir allen zugänglich machen. Mit dem Delirium Hub bieten wir eine einzigartige Plattform, die Gesundheitsfachkräfte dabei unterstützt, Delir in ihrer täglichen Praxis besser zu verstehen und somit effektiv zu verhindern“, wird Fabian Gautschi, Head of Product bei der PIPRA AG, in der Mitteilung zitiert. „Die Tatsache, dass unser Angebot nun auch auf Deutsch verfügbar ist, ermöglicht es uns, noch mehr Fachkräfte zu erreichen und die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern.“ ce/ww

PIPRA ist auf die Deliriumprävention spezialisiert. Symbolbild: Pixabay
Aktuelles
Zürich – Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) bietet ab Herbst dieses Jahres eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Finanzbranche an. Der CAS AI in Finance richtet sich an Fach- und Führungskräfte in Banken und Versicherungen.
Der Finanzindustrie stehe dank Künstlicher Intelligenz das produktivste Jahrzehnt „seit der Ablösung der Schreibmaschine“ bevor, schreibt die HWZ in einer Mitteilung. Sie will Fach- und Führungskräfte dazu befähigen, „die vielfältigen Potenziale von KI in der Kombination mit klassischen Ansätzen smart und effizient zu erschliessen“, heisst es dort weiter. Dazu bietet die HWZ ab Herbst den CAS AI in Finance an.
Im berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang können die Fähigkeiten erlernt werden, Künstliche Intelligenz in allen Bereichen von Banken und Versicherungen einzusetzen. Dabei wird einerseits technisches Fachwissen vermittelt, beispielsweise über generative und klassische KI, Datenanalyse und ihre Visualisierung sowie Prozessautomatisierung. Andererseits wird im 16-tägigen Programm trainiert, strategische Entscheidungen zu fällen.
Neben dem CAS AI in Finance bietet die HWZ auch eine Reihe weiterer Studiengänge zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz an. „Unsere KI-Weiterbildung ist als modulares Stufenkonzept aufgebaut“, wird Patrick Comboeuf, Studiengangsleiter CAS AI in Finance HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Vom CAS bis zum Master-Abschluss (MAS) in Digital Excellence HWZ gestalten die Teilnehmenden ihren Karriereweg in der Finanzindustrie selbst.“ ce/hs

Der CAS AI in Finance HWZ soll Fach- und Führungskräften von Banken und Versicherungen die vielfältigen Potenziale von KI erschliessen. Symbolbild: Tung Nguyen/Pixabay
Aktuelles
Zürich/Ecublens VD/Genf – Vier Wissenschaftlerinnen von Universität Zürich, Eidgenössische Technische Hochschulen Zürich und Lausanne sowie der Universität Genf erhalten den Preis Swiss L’Oréal – UNESCO For Women in Science. Damit werden ihre herausragenden Forschungsergebnisse gewürdigt.
(CONNECT) Für herausragende Forschungsergebnisse werden am 29. Oktober 2025 vier Wissenschaftlerinnen im ZKO Zürcher Kammerorchester in Zürich geehrt. Der Preis Swiss L’Oréal – UNESCO For Women in Science 2025 wird von L’Oréal Schweiz zusammen mit der Schweizerischen UNESCO-Kommission und der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) vergeben, heisst es in einer Mitteilung. Der Preis ist jeweils mit 25‘000 Franken Fördergeldern dotiert.
Die Preisträgerinnen sind die Biologin Jana Ordon von der Universität Zürich (UZH). Sie wird für ihre Forschung über das Zusammenspiel von Pflanzen und Mikroben, basierend auf genetischen, molekularen und biochemischen Ansätzen, geehrt. Die Erkenntnisse zu Pathogenresistenzen könnten zu einer widerstandsfähigeren Pflanzenproduktion beitragen.
Die Geodätin Annelies Voordendag von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) wird für ihr Kombinieren von fortschrittlichen geodätischen Methoden mit glaziologischer Feldforschung ausgezeichnet. Mit einem terrestrischen Langstrecken-Laserscanning-System können Gletscherbewegungen gemessen und Klimaeinflüsse registriert werden.
Giulia Santoni von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) wird für ihre neurowissenschaftlichen Forschungen und dem Erstellen von 3D-Gehirnmodellen ausgezeichnet. Mit ihren Erkenntnissen könnte das Verständnis des menschlichen Gehirns erweitert und personalisierte Therapien für neurologische Erkrankungen entwickelt werden.
Die Astronomin Mengyuan Xiao von der Universität Genf erforscht die Ursprünge ultrakompakter Galaxien im frühen Universum und liefert wichtige Einblicke in die Galaxienbildung.
„Der Start von ‚For Women in Science‘ in der Schweiz in diesem Jahr ist ein starkes Bekenntnis zu unserem unerschütterlichen Engagement für die Förderung weiblicher Führungskräfte“, wird Claire Dieudonné, Länderkoordinatorin & Marktdirektorin Konsumgüter bei L’Oréal Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Dieses Programm ist weit mehr als eine Preisverleihung; es ist unser aktiver Beitrag, die häufigen Herausforderungen zu überwinden, die Frauen in der Forschung zurückhalten.“ Gabriela Tejada, Vizepräsidentin der Schweizerischen UNESCO-Kommission, sieht in dem Programm ein Stärken der „Rahmenbedingungen, die Frauen gleichberechtigten Zugang und Chancen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ermöglichen“. ce/ww

(v.l.n.r.) Dr. Jana Ordon (Universität Zürich), Dr. Giulia Santoni (EPFL in Zusammenarbeit mit UNIGE), Dr. Annelies Voordendag (ETHZ), Dr. Mengyuan Xiao (UNIGE) sind die "For Women in Science" Preisträgerinnen 2025. Bild: L'ORÉAL Austria, Germany, Switzerland
Studien
Dieses Whitepaper befasst sich eingehend mit der Verfügbarkeit von Talenten in Europa, der Rekrutierung für Web3 und KI, den Fallstricken, die bei der Rekrutierung in Europa zu vermeiden sind, den Erfahrungen beim Aufbau von Tech-Teams in der Schweiz und den arbeitsrechtlichen Aspekten bei der Rekrutierung.
Erfahrene DeepTech-Rekrutierer, Talentexperten und Vertreter der Schweizer Regierung aus dem Kanton Zürich, Google Cloud, Rockstar Recruiting und DFINITY veranstalteten gemeinsam einen virtuellen Runden Tisch für Tech-Führungskräfte, die sich für den Zugang zu europäischen DeepTech-Talenten interessieren.
Das Panel befasste sich mit den kritischen Fragen und Leitprinzipien, die für eine erfolgreiche Navigation auf dem europäischen Talentmarkt erforderlich sind, sowie mit Insider-Tipps zur Optimierung von Rekrutierungsstrategien, um eine erfolgreiche Expansion in die europäische Tech-Landschaft zu gewährleisten.

Aktuelles
Zürich – Die Universität Zürich (UZH) bietet zum Start des Herbstsemesters neue fachübergreifende Bachelor- und Masterprogramme an. Das Themenspektrum reicht von Astronomie und Astrophysik über Nachhaltigkeit und Global Futures bis zu spirituellen Bedürfnissen in der Gesundheitsversorgung.
(CONNECT) Studierende können sich an der UZH von diesem Herbstsemester an für weitere interdisziplinäre Lehrangebote einschreiben. Damit reagiert die Hochschule laut ihrer Mitteilung auf den Umstand, dass Herausforderungen immer komplexer werden und Fachdisziplinen immer enger zusammenarbeiten müssen, um Zusammenhänge zu verstehen und Lösungen zu erarbeiten.
Dafür stellt die UZH vier neue interdisziplinäre Bachelorprogramme zur Wahl. Astronomie und Astrophysik widmet sich grundlegenden Fragen und stützt sich auf Physik, Mathematik und Computertechnologie. Angewandte Mathematik und Machine Learning vermittelt die Fähigkeit, grosse Datenmengen zu strukturieren, zu analysieren und nutzbar zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem verantwortungsvollen und reflektierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Religious Studies and Theology bietet je nach Interesse einen besonderen Fokus auf Religionswissenschaft oder Theologie und kann vollständig virtuell studiert werden.
Zudem lanciert die UZH im Rahmen der Hochschulallianz Una Europa zusammen mit sieben europäischen Partneruniversitäten den Una Europa Joint Bachelor in Sustainability. Das Programm integriert Fächer wie Soziologie, Anthropologie und Ethik. Es beginnt mit einem gemeinsamen Grundlagenjahr an der Jagiellonen-Universität in Krakau.
Auf Masterstufe bietet die UZH drei neue interdisziplinäre Programme. Global Futures nimmt weltumspannende Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Ungleichheit und Migration in den Blick. Evolutionary Language Science beschäftigt sich mit den Ursprüngen, der Entwicklung und dem Wandel von Sprache. Gesundheit im Kontext von Ethik, Spiritualität und Religionen vermittelt Kompetenzen im Umgang mit spirituellen Bedürfnissen in der Gesundheitsversorgung.
Dazu können an der School for Transdisciplinary Studies der UZH von allen Studierenden drei neue Module belegt werden: Cyber Law – Data protection, AI, and Cybersecurity und Life worth living – Was ist ein gutes Leben? sowie Start! AI Competences (for Teaching & Learning) für KI-Anwendungen in der Hochschullehre.
Bereits zuvor hatte die UZH interdisziplinäre Studienprogramme etwa zu den Themen Biodiversität, Biomedizin, Biochemie, Erdsystemwissenschaften, Wirtschaftschemie und Digital Skills lanciert. ce/mm

Studierende des interdisziplinären Studienprogramms Biodiversität am Irchel-Campus. Bild: zVg/UZH/Sophie Stieger
Aktuelles
Schlieren ZH – Venturelab hat mit einer Abschlussfeier im Schlieremer startup space das Ende des Venture-Leaders-Programms 2024 begangen. Bei Roadshows im Sillicon Valley, in Boston, Barcelona und München schlossen künftige Global Player in den Branchen Bio-, Med-, Clean- und Fintech Kontakte mit Investoren.
(CONNECT) Venturelab und die Venture Leaders des Jahres 2024 haben im startup space in Schlieren bei einer Abschlussfeier Bilanz gezogen. Pro Sektor waren zehn Jungunternehmen ausgewählt worden, um sich bei einer von Venturelab organisierten Roadshow im Ausland potenziellen Investoren vorzustellen: die Venture Leaders Technology waren im Silicon Valley unterwegs, die Venture Leaders Biotech und Medtech in Boston, die Venture Leaders Mobile in Barcelona. Die Cleanteach Roadshow fand in München statt, die Fintech Roadshow in London.
Laut einer Mitteilung erhielten alle Venture Leaders des aktuellen Swiss National Startup Teams ein Diplom als Anerkennung dafür, dass sie 2024 zu den vielversprechendsten Innovatoren des Schweizer Start-up-Ökosystems gehörten. Wie es weiter heisst, diskutierten sie bei dem Anlass auch über ihre Erfahrungen, die Kapitalbeschaffung, Marktchancen, Produktausrichtung, kulturelle Unterschiede und technische Strategien.
So hat „das Technology-Programm massgeblich dabei geholfen, unseren Ansatz zu verfeinern“, wird etwa Stefano Grassi, CEO von Gilytics, zitiert. David Klein Cerrejon, CEO von OBaris, berichtet, dass seine Biotech-Firma auf der Grundlage der Rückmeldungen von Investoren ihren Geschäftsplan überdacht hat. „Das Venture Leaders-Programm bietet einen grossen Mehrwert, indem es auf den direkten Kontakt mit Investoren vorbereitet“, so SolidWatts-CEO Markus Aicheler. Leroy Bächtold, CEO von CrowdTransfer, und seine Team stehen „jetzt in Verhandlungen mit einigen der Investoren, die wir während des Programms kennengelernt haben“.
Seit 2006 bringe Venturelab Unternehmerinnen und Unternehmer auf die globale Bühne, resümiert Jordi Montserrat, Managing Partner von Venturelab. „Der Erfolg unserer Alumni unterstreicht die entscheidende Rolle strukturierter Unterstützung und internationaler Präsenz, die es Schweizer Start-ups ermöglicht, über die Landesgrenzen hinaus zu wachsen.“ ce/mm

Venturelab hat eine Abschlussfeier für das Venture-Leaders-Programm 2024 im Schlieremer startup space durchgeführt. Bild: Venturelab
Aktuelles
Mehr als 300 Gründerinnen, Investoren und Innovatoren versammelten sich am 4. Oktober 2024 bei Google Zürich zum RiseUp Summit 2024, einer inspirierenden Veranstaltung, die von der Female Founders Initiative Switzerland ausgerichtet wurde. Das Gipfeltreffen zeigte den wachsenden Einfluss von Frauen im Unternehmertum und hob die Macht der Vielfalt und der weiblichen Führung bei der Gestaltung eines integrativeren und wirkungsvolleren Startup-Ökosystems hervor.
In seiner zweiten Ausgabe widmet sich der RiseUp Summit der Förderung einer lebendigen, gerechten Landschaft für Unternehmerinnen, mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigem Wachstum und zielgerichteter Innovation. Mehr als 50 Experten gaben auf der Bühne ihr Wissen weiter und regten Diskussionen und neue Kooperationen an, um die Zukunft des Unternehmertums voranzutreiben.
"Vielfalt ist bei RiseUp nicht nur ein Schlagwort - sie ist die Grundlage unserer Vision für ein besseres unternehmerisches Ökosystem", so die Organisatoren der Veranstaltung. "Wir setzen uns dafür ein, Gründerinnen zu stärken und sicherzustellen, dass ihre Stimmen bei der Gestaltung einer inklusiveren und nachhaltigeren Zukunft den Ton angeben."
Das Gipfeltreffen umfasste 25 interessante Sitzungen, die sich mit wichtigen Themen wie dem Abbau von Barrieren für Frauen in der Wirtschaft, der Förderung von Vielfalt in Führungspositionen und der nachhaltigen Skalierung von Startups beschäftigten. Ein Höhepunkt des Tages war der Pitch-Wettbewerb, bei dem Unternehmerinnen die Bühne betraten und innovative, hochwirksame Unternehmen vorstellten, die dringende globale Herausforderungen angehen.
Die Keynotes kamen bei den Teilnehmern gut an, da sie sich darauf konzentrierten, wie Vielfalt zu stärkeren, anpassungsfähigeren Unternehmen führen kann und wie weibliche Führungskräfte sich für Nachhaltigkeit einsetzen und gleichzeitig widerstandsfähige Unternehmen aufbauen können. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit umsetzbaren Erkenntnissen, starken Verbindungen und dem Selbstvertrauen, ihre Unternehmungen voranzutreiben.
"Der RiseUp Summit ist ein Zeugnis für den wachsenden Einfluss von Frauen im Unternehmertum. Es geht nicht nur um Networking, sondern darum, Partnerschaften zu schmieden, die langfristige Veränderungen bewirken", sagte eine Teilnehmerin.
So wie der RiseUp Summit weiter wächst, so wächst auch sein Einfluss auf das Ökosystem der Startups. Die Veranstaltung ist mehr als nur ein Treffen - sie ist eine Bewegung, die sich dem Aufbau einer Zukunft widmet, in der vielfältige Stimmen und weibliche Führungskräfte den Weg für nachhaltiges, zweckorientiertes Unternehmertum gestalten.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: riseupsummit.ch
Presse Kontakt:
Vanessa Mohrig & Marcela Durand
Female Founders Initiative Schweiz
E-Mail: info@female-founders.ch

Fotografin Evi Fragolia

Fotografin Evi Fragolia

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Studien
In den letzten Jahren haben Schweizer Exporteure stark auf China als Wachstumsmarkt gesetzt. Doch angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen ist es notwendig, den Blick auf alternative Märkte zu richten. Eine vielversprechende Option bietet die Golfregion, die sich jenseits von Öl und Gas neu erfindet und spannende Möglichkeiten für internationale Unternehmen bietet.
Ein Forschungsprojekt der Berner Fachhochschule (BFH) hat untersucht, wie Schweizer Unternehmen erfolgreich in diesen Markt eintreten können. Die Resultate des Forschungsprojekts bieten praxisnahe Szenarien für den Markteintritt, die Suche nach Vertriebspartnern und die Gründung von Tochtergesellschaften. Zudem werden oft unsichtbare Hürden aus arabischer Perspektive beleuchtet. Die Projektresultate wurden bei Springer-Gabler veröffentlicht.
Dieses Buch zeigt, wie Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in den arabischen Golfstaaten erfolgreich Geschäfte machen können. Die Region, insbesondere Saudi-Arabien, erfindet sich derzeit jenseits von Öl und Gas neu – und bietet lukrative Möglichkeiten für viele Branchen. Wie Exportunternehmen diese nutzen können, erklären die Autoren sachlich und pragmatisch. Als profunde Kenner der Golfstaaten analysieren sie ihre Beobachtungen und liefern unverzichtbare Handlungsempfehlungen sowie Insidertipps aus über 30 Interviews mit vorwiegend arabischen Managern. Ethische Fragen, die sich in dieser schwierigen Region stellen, werden nicht ausgeklammert, sondern aus verschiedenen Gesichtspunkten thematisiert. Oft unsichtbare Hürden für europäische Manager werden sichtbar gemacht.
Eine Anleitung für alle, die in der Golfregion Händler suchen, Kunden finden oder Niederlassungen gründen wollen – und die Dinge nicht nur wissen, sondern auch verstehen wollen.


Studien
Die diesjährige Ausgabe des Swiss Startup Radar bietet neue datenbasierte Einblicke in die Leistung des Schweizer Startup-Ökosystems im Vergleich zu anderen Ländern: Die Schweizer Startups erweisen sich in der aktuellen Finanzierungskrise als widerstandsfähig. Zu den stabilisierenden Faktoren gehören der Zufluss von Risikokapital aus dem Ausland und ein hoher Anteil an Deeptech-Startups. Ein Vergleich mit der Finanzkrise 2008 ermöglicht auch die Identifizierung von Frühindikatoren für einen Aufschwung.
Der Start-up-Sektor befindet sich nach dem Ende des durch die Pandemie ausgelösten Digitalisierungsschubs im Krisenmodus. Die Schweiz hat sich in diesem Abschwung bisher gut geschlagen. Das lokale Ökosystem schneidet beispielsweise gut ab, wenn man das im Jahr 2023 in Start-ups investierte Kapital mit den Investitionen aus den Jahren 2018 und 2019 vergleicht. Die Gesamtzahl im Jahr 2023 lag 40% über dem Niveau der beiden Jahre vor dem Coronavirus. Das ist ein Wachstum, mit dem nur wenige andere Länder mithalten können. In führenden Märkten wie den USA oder Grossbritannien lagen die Risikokapitalinvestitionen im Jahr 2023 nur geringfügig über dem Niveau von 2018 und 2019.
Dichotomie zwischen Gewinnern und Verlierern
Ein genauerer Blick zeigt jedoch auch die Grenzen der positiven Nachrichten. Das anhaltende Wachstum ist auf viele kleinere und mittlere Finanzierungsrunden zurückzuführen. Die Schwäche der Schweiz bei Mega-Investitionen von 100 Millionen CHF oder mehr ist in der Krise noch deutlicher geworden. Darüber hinaus profitieren nicht alle Start-ups gleichermassen von der allgemein guten Entwicklung. Es gibt eine Dichotomie zwischen Gewinnern und Verlierern, wie der massive Anstieg der Start-up-Liquidationen im Jahr 2023 zeigt. Einige wenige Länder, wie Dänemark und die Niederlande, schneiden sogar noch besser ab als die Schweiz.
Frühindikatoren für einen Aufschwung
Die Analyse der Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf den Start-up-Sektor ermöglicht es uns auch, Frühindikatoren zu identifizieren, die auf ein Ende der derzeitigen schwierigen Situation hinweisen könnten. In den Jahren nach 2008 ging dem Aufschwung des investierten Kapitals eine steigende Zahl von Exits und mehr Auflegungen neuer Fonds voraus. Ausserdem hatten die sehr niedrigen Zinssätze eine belebende Wirkung. Wenn wir uns diese Frühindikatoren heute ansehen, können wir jedoch nicht mit einer schnellen Erholung rechnen. Die Zahl der Exits und neu aufgelegten Fonds bleibt auf einem niedrigen Niveau. Obwohl die Zinssätze gesunken sind, sind sie im Vergleich zu den Jahren unmittelbar nach der Finanzkrise immer noch hoch.
Stabilität dank ausländischer Investoren
Ein Grund für die gute Performance des heimischen Start-up-Ökosystems in der aktuellen Krise ist der traditionell hohe Geldfluss aus dem Ausland in Schweizer Start-ups. In den letzten 10 Jahren haben Schweizer Investoren im Allgemeinen zwischen 20% und 25% des in Schweizer Start-ups investierten Kapitals beigesteuert. Im Jahr 2023 lag der Anteil am unteren Ende dieser Spanne. Von 2022 bis 2023 ging der von Schweizer Anlegern bereitgestellte Betrag stärker zurück als der aus dem Ausland. Vor allem Investoren aus Europa sorgten dafür, dass die Gesamtsumme der Investitionen im Jahr 2023 im Vergleich zu anderen Ländern nur leicht zurückging.
Eines der größten Ökosysteme der OECD-Länder
Die Breite der Schweizer Start-up-Szene lässt sich mit Daten belegen. Nicht nur die Dichte - d.h. die Anzahl der mit Risikokapital finanzierten Neugründungen pro Kopf - ist beeindruckend, sondern auch die absolute Zahl. In diesem Land werden jedes Jahr etwa 250 technologiebasierte Start-ups gegründet, die von Investoren finanziert werden. In Frankreich und Deutschland ist die Zahl nur doppelt so hoch, und in den Niederlanden, die mit 18 Millionen Einwohnern doppelt so groß sind wie die Schweiz, ist die Zahl der Gründungen pro Jahr geringer.
Hoher Anteil an Deep-Tech-Start-ups
Deep-Tech-Startups sind nicht leicht von anderen jungen Technologieunternehmen in Datenbanken zu unterscheiden. Dennoch zeigen mehrere Indikatoren die Stärke der Schweiz in diesem Bereich. So ist der Anteil der Start-ups, bei denen mindestens ein Gründer einen Doktortitel hat, dreimal so hoch wie im OECD-Durchschnitt. Darüber hinaus ist die Dichte der Start-ups mit Patenten etwa doppelt so hoch wie in Schweden und gut fünfmal so hoch wie in Deutschland.
Misserfolgsquote von 20%
Zusätzlich zu den Aussagen über Start-ups haben wir zum ersten Mal eine zuverlässige Analyse des Scheiterns von Schweizer Start-ups durchgeführt, deren Grundlage die auf 5.000 Unternehmen angewachsene Datenbank Startupticker bildet. Diesen Daten zufolge scheitern etwa 20% der Unternehmen nach 10 Jahren. Fünf Jahre nach der Gründung sind knapp 10% gescheitert. Diese Zahlen sind deutlich niedriger als die üblicherweise genannten. Allerdings beziehen sich diese in der Regel auf alle Neugründungen und nicht nur auf technologiebasierte, innovative und ehrgeizige Start-ups. Start-ups im eigentlichen Sinne des Wortes haben daher eine viel geringere Misserfolgsquote als neue Unternehmen im Allgemeinen, von denen 50% nach fünf Jahren scheitern.
Der Schweizer Startup-Radar kann von der Website von Startupticker.ch heruntergeladen werden: https://www.startupticker.ch/index.php/en/swiss-startup-radar

Aktuelles
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